Klauser Ortskanalisation auf dem Prüfstand

Vorarlberg / 06.02.2022 • 17:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In den kommenden Tagen werden die Arbeiten an der Klauser Ortskanalisation wieder aufgenommen. Mäser
In den kommenden Tagen werden die Arbeiten an der Klauser Ortskanalisation wieder aufgenommen. Mäser

Start für zweiten Teil der Überprüfung der öffentlichen Kanalisation und privaten Hausanschlussleitungen.

Klaus Um den Zustand der Klauser Kanalisation umfassend darzustellen und die Voraussetzungen für ein Wartungs- und Sanierungskonzept zu schaffen, wird in Klaus seit dem vergangenen Jahr an der Erstellung eines Kanalkatasters gearbeitet. In den kommenden Tagen werden diese Arbeiten im östlichen Gemeindegebiet von Klaus fortgesetzt. Die Maßnahmen umfassen die Erhebung des funktionellen und baulichen Zustandes sämtlicher Ortskanäle einschließlich der zugehörigen Schacht- und Sonderbauwerke. Die öffentliche Kanalisation wird gereinigt, optisch inspiziert und gegebenenfalls eine Dichtheitsprüfung der Leitungen vorgenommen. All diese Arbeiten werden ohne wesentliche Beeinträchtigungen der Funktion der Abwasserentsorgung vonstatten gehen. Ziel ist dabei, die bereits vorhandenen Aufnahmen zu ergänzen und somit einen Gesamtplan zu erarbeiten, der Voraussetzungen für ein Sanierungs- und Wartungskonzept schaffen wird.

Gereinigt und inspiziert

Im Rahmen der Arbeiten werden auch die Kontrollschächte sowie die privaten Anschlüsse überprüft. Dabei werden die angeschlossenen Schmutz- und Regenwasserleitungen mittels Hochdruckwasserstrahl gereinigt und mit einer Spülkopfkamera optisch inspiziert. Im selben Arbeitsgang wird der Verlauf der Leitungen vermessen und in der Lage und Höhe erfasst. Am Ende soll damit der Zustand der Klauser Kanalisationsanlage umfassend dargestellt werden.

Kosten von 2,15 Millionen Euro

Die Arbeiten für die diesjährige Etappe werden in den kommenden Tagen im östlichen Gemeindegebiet von Klaus starten. Das Gesamtprojekt wird die Gemeinde Klaus dabei noch die kommenden Jahre begleiten und mit rund 2,15 Millionen Euro belasten. Die Kosten für diese Maßnahmen werden durch die Gemeinde Klaus getragen und im Rahmen des BA16 durch das Land Vorarlberg und das zuständige Bundesministerium gefördert. MIMA