Hier eröffnet ein neuer Sutterlüty-Markt

Heimat / 09.02.2022 • 10:40 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Thema Nachhaltigkeit steht auch beim Bau des neuen Sutterlüty im Fokus.<span class="copyright">Sutterlüty</span>
Das Thema Nachhaltigkeit steht auch beim Bau des neuen Sutterlüty im Fokus.Sutterlüty

Der neue Sutterlüty-Markt besticht unter anderem durch sein großes Sortiment.

Bludesch Die Fertigstellung des neuen 1100 Quadratmeter großen Sutterlüty in Bludesch-Gais befindet sich in den letzten Zügen. Ende März ist die Eröffnung geplant. Der ursprüngliche Eröffnungstermin war für November 2021 vorgesehen, doch die schlechte Witterung ließ eine pünktliche Fertigstellung des neuen Lebensmittelmarktes nicht zu.

Starke Regenfälle über Wochen und eine starke Schneeschmelze nach dem bisher sehr schneereichen Winter haben zu einer höheren Wassermenge geführt. So musste deutlich mehr Wasser aus der Baugrube gepumpt werden als erwartet, was zur Folge hatte, dass die Aushubarbeiten stark erschwert wurden.

Der neue Markt in Gais besticht durch das große Sutterlüty-Sortiment, das sich im Vergleich zum vorherigen Markt nahezu verdoppelt hat. Der Markt bietet zudem das Vollsortiment an regionalen Produkten. Neu im Markt ist zudem das Gusto-Restaurant, das Platz für circa 70 Gäste im Innenbereich und circa 40 Gäste auf der Westterrasse bietet.

Region auch beim Bau im Fokus

„Mit dem neuen Markt ist es gelungen, eine optimale Erschließung für Kunden, die mit dem Pkw, zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen, zu kreieren“, sagt Michèle Garre, Leiterin der Marketing- und PR-Abteilung bei Sutterlüty. Die meisten der 66 Parkplätze befinden sich in einer nach drei Seiten offenen Tiefgarage, die sich nur ein halbes Geschoss unter der Straße befindet und über eine kurze Rampe angefahren wird. Den Verkaufsraum erreicht man über einen der beiden Panoramalifte oder über die Freitreppe. Die gesamten Investitionskosten belaufen sich auf über sieben Millionen Euro, wobei der Bau fast vollständig über heimische Firmen ausgeführt wurde. Der Beginn des Projekts war im Februar 2021.

„Dass der Großteil der Gewerke am Bau an Betriebe aus der Region vergeben wird und auch viele Baustoffe direkt aus dem Ländle kommen, versteht sich für uns von selbst. Das Gebäude ist als Holzbau ausgeführt. Auch die Fassade erhält eine senkrecht gegliederte Holzlattenkonstruktion“, erläutert Michèle Garre die Gestaltung der Fassade. Auf der großen Dachfläche befindet sich eine Photovoltaikanlage, die der Stromgewinnung dient. Für das Heizsystem im Markt werden keine fossilen Brennstoffe mehr verwendet. Stattdessen funktioniert das Heizsystem über die Nutzung der Abwärme aus den Kühlsystemen, mit der Ergänzung von Luftwärmepumpen.