Wegfall der Quarantäne

Vorarlberg / 11.02.2022 • 22:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Landesrätin Martina Rüscher war zu Gast bei Vorarlberg LIVE.
Landesrätin Martina Rüscher war zu Gast bei Vorarlberg LIVE.

Spitalsbelegung würde dies zulassen, erklärte Landesrätin Rüscher.

schwarzach Die Bundesregierung wird am Mittwoch gemeinsam mit den Landeshauptleuten über weitere Lockerungen der Coronamaßnahmen beraten. Fix ist, dass der Bund in der Gastronomie eine Rückkehr zu 3G vorgesehen hat. „Hoffentlich wird es auch weitere Lockerungsschritte in anderen Bereichen geben. Natürlich immer auf Einschätzungen der Experten“, erklärt Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher bei Vorarlberg LIVE. Dabei hoffte Rüscher auf eine zeitgleiche, nicht zeitverzögerte Anpassung der Maßnahmen. Wenn es 3G-Regel in der Hotellerie und Gastronomie gebe, dann müssten auch die Einreiseregeln angepasst werden.

Eine Verkürzung der Quarantänezeiten sieht die Landesrätin als nicht praktikabel an. Derzeit ist ein Freitesten nach fünf Tagen möglich. Ziel sei ein Influenzamanagement für Corona, das im Rahmen des Gecko-Gremiums diskutiert wird. Dies würde eine Abschaffung der Absonderung für Infizierte und Kontaktpersonen bedeuten. „Menschen mit Symptomen bleiben zuhause, und wenn sie wieder gesund sind, gehen sie arbeiten“, führt Rüscher aus. Sie würde sich trauen, diesen Weg aufgrund der derzeitigen Spitalsbelegung zu gehen.

An der Impfpflicht hält die Landesrätin fest. „Wenn wir keine Impfpflicht haben, dann verlieren wir den Immunschutz im Herbst“, warnt Rüscher davor, die Impfung nicht weiter zu verfolgen. Man brauche bis zu sechs Monate für einen Immunschutz. Beim Impfpflicht-Vollzug ist sie für Flexibilität.

Rüscher hält im Hinblick auf den nicht einschätzbaren Herbst an der Impfpflicht fest. Die Impfung sei der Ausweg. APA
Rüscher hält im Hinblick auf den nicht einschätzbaren Herbst an der Impfpflicht fest. Die Impfung sei der Ausweg. APA