Wissen weitergeben

Vorarlberg / 13.02.2022 • 17:19 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Lukas Rhomberg: Erst Lehre, jetzt Lehrlingsausbilder und stellvertretender Leiter des Elektrofachmarkts.E-WErke
Lukas Rhomberg: Erst Lehre, jetzt Lehrlingsausbilder und stellvertretender Leiter des Elektrofachmarkts.E-WErke

Lukas Rhomberg ist seit 2022 Lehrlingsausbilder bei den E-Werken Frastanz.

Frastanz Er startete bei den E-Werken Frastanz von der Lehre zum Lehrlingsausbilder und stellvertretenden Abteilungsleiter im Elektrofachmarkt durch. Im Gespräch mit der VN-Heimat beschreibt Lukas Rhomberg seine energiegeladene Karriere. „Die Lehrzeit ist ein sehr prägender Lebensabschnitt für die jungen Menschen. Dieser Verantwortung bewusst, legen wir besonderen Wert auf die fachliche und persönliche Weiterentwicklung der Jugendlichen“, erklärt Rhomberg, der als ehemaliger Lehrling vor wenigen Wochen die Lehrlingsausbildung bei den E-Werken Frastanz übernommen hat. Von über 80 Mitarbeitern sind rund 20 Lehrlinge bei den E-Werken engagiert, also knapp ein Viertel der Belegschaft. Eine eigene Lehrwerkstätte, fortlaufende Aus- und Weiterbildungen, und die Möglichkeit zur „Lehre mit Matura“ bieten Jugendlichen beste Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Ausbildung. Bis 1. März können noch Bewerbungen eingereicht und Schnuppertage vereinbart werden.

Wieso wurdest du Lehrlingsausbilder?

Rhomberg Ich habe selbst die Lehre im Unternehmen abgeschlossen und wurde 2009 sogar zum besten Verkaufslehrling Österreichs ausgezeichnet. Es ist mir ein besonderes Anliegen, mein erlerntes Wissen und die gewonnene Erfahrung nutzen und weitergeben zu können.

Was macht die Lehre bei den E-Werken attraktiv?

Rhomberg Hierfür gibt es eine Vielzahl an Gründen. Zusammenfassend würde ich das Engagement für die Lehrlingsausbildung und deren umfassende Ausbildung, das entgegengebrachte Vertrauen und die Wertschätzung jedes einzelnen Mitarbeiters sowie die Entwicklungsmöglichkeiten bzw. Aufstiegschancen hervorheben.

Welche Lehrstellen werden angeboten?

Rhomberg Bei der Lehre als Elektroinstallationstechniker/-in liegt der Fokus zu Beginn der Lehrzeit vor allem auf dem Erlernen der Grundlagen und dem praxisorientierten Umsetzen in der eigenen Lehrwerkstätte. Nach gründlichem Einlernen folgen begleitende Einsätze auf Baustellen, in Unternehmen und Privathaushalten. Im
2. und 3. Lehrjahr erhalten Lehrlinge fundierte Einblicke in das Geschäftsfeld Stromerzeugung und lernen die Stromerzeugungskette der E-Werke kennen. Ebenso wird die Technik des Multimedianetzes erklärt und die neueste Glasfasertechnologie vermittelt. Die Lehrzeit beträgt dreieinhalb Jahre bzw. vier Jahre mit der begehrten Zusatzausbildung Prozessleit- und Bustechnik. Bei der Lehre als Elektro- und Elektronikberater/-in werden neben dem Erlernen der Verkaufstechniken wichtige Schlüsselkompetenzen vom eigenen Auftreten und verbalen Ausdrucksvermögen, über Eigenverantwortung und Kundenorientierung, bis hin zu Teamgeist und Verhandlungsfähigkeit vermittelt. Hier beträgt die Lehrzeit drei Jahre.

Wie gut stehen die Chancen zur Übernahme im Betrieb?

Rhomberg Wir wissen, was eine gut ausgebildete Fachkraft wert ist. Mit dem hohen Stellenwert der Ausbildung geht auch die hohe Bereitschaft des Unternehmens zur Übernahme nach der Lehrzeit einher.

Gibt es Karrierechancen im Unternehmen?

Rhomberg Ein Großteil der Führungskräfte des Unternehmens stammt aus der eigenen „Lehrfabrik“. Beispielsweise habe auch ich die gute Ausbildung genutzt und bin nun als stellervertretender Leiter des Elektrofachmarkts der E-Werke tätig. HE

Zur Person

Lukas Rhomberg

Alter 29

Beruf Stv. Abteilungsleiter Elektrofachmarkt und Lehrlingsausbilder bei den E-Werken Frastanz