Finanzierung auf Montafoner Schiene

Vorarlberg / 15.02.2022 • 18:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
33,1 Millionen fließen in die Montafonerbahn. MEZ
33,1 Millionen fließen in die Montafonerbahn. MEZ

Millionenprogramm für Bahnsteige und Zweigleisigkeit.

Bregenz, Schruns Land, Bund und der Stand Montafon haben sich mit der Montafonerbahn AG auf eine Infrastrukturvereinbarung bis 2025 geeinigt. Über das 9. Mittelfristige Investitionsprogramm werden rückwirkend von 2021 bis 2025 insgesamt 33,1 Millionen Euro in die bestehende Montafonerbahn investiert. Gegenüber früheren Investitionsprogrammen stelle dies eine Verdreifachung dar, betont das Land Vorarlberg.

Mit diesen Mitteln sollen in den nächsten Jahren die Barrierefreiheit verbessert und mehrere Bahnsteige verlängert werden, um sie den neuen kapazitätsstärkeren Zuggarnituren anzupassen. Erste Planungen für St. Anton, Tschagguns und Schruns fanden bereits statt. Weitere Schwerpunkte werden ein zweigleisiger Abschnitt zwischen St. Anton und Vandans wie auch die Anpassung mehrerer Eisenbahnkreuzungen. Die Investitionen teilen sich Bund, Land und Stand Montafon auf. Mit 16,5 Millionen Euro kommen etwa die Hälfte der Mittel vom Bund, das Land steuert 12 Millionen Euro bei. Die restlichen 4,5 Millionen Euro werden über den Stand Montafon beigesteuert.

Seine Pläne für eine Modernisierung und Verlängerung der Bahn bis nach Gaschurn-Versettla in einer Train-Tram-Lösung präsentierte der Stand Montafon im Sommer 2019. Geschätzte Kosten: 284 Millionen Euro.