Zum Gedenken

Vorarlberg / 18.02.2022 • 17:22 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Zum Gedenken

Feldkirch Am 29. Jänner 2022 erlitt Frau Gertrud Alice Melanie Gayer nach einem Lokalbesuch ein Herzversagen, und trotz des Einsatzes der Notärzte und des Samariterbundes konnte ihr Leben nicht mehr gerettet werden.

Geboren wurde sie am 24. April 1925 in Feldkirch-Levis als drittes Kind von Josefine und Otto Wolf. Nach der Volks- und Hauptschule besuchte sie die damalige LehrerInnen-Bildungsanstalt (LBA) in Feldkirch-Tisis. Nach ihrem Abschluss nahm sie 1945 mit Engagement und Herzensliebe ihre Tätigkeit als Pädagogin auf. 1951 heiratete sie in Tisis Ernst Gayer, mit dem sie bis zu seinem Herztod 1994 glücklich verheiratet war. Aus der Ehe stammen die beiden Söhne Dr. Herbert Gayer und Dipl.-Päd. Dietmar Gayer. 1984/1985 trat Frau Gayer nach ihrem letzten Schuljahr in den wohlverdienten Ruhestand, den sie dann sehr genießen konnte. Nach dem frühen Tod ihres Mannes hatte sie immer viele Kontakte zu ihren Freundinnen und zu ihrem zweiten Sohn Dietmar gepflegt. 2010 erlitt sie einen Schlaganfall, bis dahin war sie noch gerne Ski und Auto gefahren. Eine vierwöchige Reha in Schruns half ihr bei der Erholung. Sowohl ihren 90. Geburtstag im Jahr 2015 als auch ihren „95er“ im ersten Covidjahr 2020 beging sie bei sehr guter Gesundheit, zur großen Freude des mit ihr im selben Haushalt lebenden Sohnes, ihrem „Dietmärle“. Dieser ist ihr bis zu ihrem Tod in allen Lebenslagen immer fürsorglich zur Seite gestanden. Die beiden teilten sich ein schmuckes Reihenhäuschen in Feldkirch-Altenstadt und ergänzten einander beinahe ideal. Bis 2015 ist Frau Gayer noch gerne mit ihren Freundinnen verreist, ab dann musste sie dann aber etwas kürzer treten. Immer noch schwamm sie aber gerne ihre fünf Längen im Schwimmbecken des Erlebnisbades Waldbad in Gisingen, bis zu ihrem letzten Badesommer 2020. Nach ihrem 96. Geburtstag begannen leider gesundheitliche Beschwerden. Alle, die die Verstorbene kannten, liebten und wertschätzten, werden ihre „Trudi“ in guter Erinnerung behalten. Sie möge nach ihrem langen und erfüllten Leben nun in Frieden ruhen.