3G hat noch geringe Auswirkungen im Westen

Vorarlberg / 19.02.2022 • 18:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
3G hat noch geringe Auswirkungen im Westen
APA/EXPA/JOHANN GRODER

innsbruck/Bregenz Die Lockerung der Zutrittsbestimmungen im Tourismus haben in den zwei westlichsten Bundesländern am ersten Tag nur geringe Folgen gehabt. Die Umstellung von 2G auf 3G hat sich, wenn überhaupt, am ehesten in den Gastronomiebetrieben ausgewirkt. In den Skigebieten hielt sich der Ansturm schon aus Wettergründen in Grenzen.

“Der Unterschied ist marginal”, fasste Franz Hörl die Auswirkung der gelockerten Zutrittsbestimmungen zu den Skigebieten am Nachmittag zusammen. Im Zillertal wären beispielsweise nur vereinzelt Gäste mit einem Testergebnis zu den Kassen gekommen. Der Obmann der Tiroler und zugleich österreichischen Seilbahnwirtschaft meinte, dass es noch viel zu früh für eine Beurteilung sei. Diese sei seriös erst nächste Woche möglich, zumal am Samstag auch kein wahres Skifahrerwetter geherrscht habe. Auch sein Vorarlberger Kollege Andreas Gapp meinte, “3G war heute kein entscheidender Faktor – heute spielt das Wetter einfach nicht mit”.

Größere Auswirkungen dürfte der Wegfall der 2G-Regel für die Gastronomie haben. Der Sprecher der Tiroler Gastbetriebe Alois Rainer erklärte gegenüber der APA: “Wir haben es gemerkt. Es sind einige Gäste mit einem Testnachweis gekommen.” Rainer führt einen Gasthof im Zillertal, der vor allem von Einheimischen frequentiert wird. Diese seien schlussendlich ausschlaggebend, denn die Urlauber würden sich ohnehin frühzeitig vorbereiten, soll heißen: kämen geimpft ins Land. “Generell spürt man, dass die Stimmung wieder viel positiver ist. Jeder sehnt den 5. März herbei. Und nicht nur Urlauber und Gäste, sondern auch wir und unsere Mitarbeiter.”