Nur noch zwei Coronapatienten auf Intensivstationen

Vorarlberg / 20.02.2022 • 22:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Personal auf den Intensivstationen kann zumindest ein bisschen durchatmen. Die Patientenzahlen sind deutlich rückläufig.apa
Das Personal auf den Intensivstationen kann zumindest ein bisschen durchatmen. Die Patientenzahlen sind deutlich rückläufig.apa

Die Impfquote kommt aber weiterhin nicht vom Fleck.

bregenZ Wien Am Sonntag sind in Österreich 22.075 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht auf 2222 Fälle je 100.000 Einwohner. Im Spital lagen am Sonntag 2234 Covidpatienten, zehn weniger als am Samstag, aber 153 mehr als vor sieben Tagen. In Vorarlberg geht nach den Höhenflügen die Zahl der aktiv positiven Personen zumindest langsam zurück.  Aktuell gelten 12.639 Personen als infiziert. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz hat inzwischen Niederösterreich mit 2425 Vorarlberg (2194) an der Spitze abgelöst.

Geringe Intensivbelegung

Das Durchrauschen der Omikron-Variante hat sich glücklicherweise nicht nachhaltig auf die Belegung der Krankenhäuser in Vorarlberg niedergeschlagen. Derzeit müssen zwei Covid-19-Patienten auf einer Intensivstation behandelt werden. Keiner von ihnen ist vollimmunisiert. Auf den Normalstationen liegen 69 Coronapatienten.

Von den rund 6000 Mitarbeitenden der Vorarlberger Krankenhäuser sind zurzeit 212  Corona-positiv getestet, neun Mitarbeitende sind in Quarantäne. Das heißt, es können 221 Beschäftigte wegen einer Coronainfektion nicht arbeiten, das entspricht in etwa 3,7 Prozent der Belegschaft.

Die Impfquote dümpelt nach wie vor träge dahin bzw. kommt kaum vom Fleck. Laut dem Impf-Dashboard des Landes liegt die Impfquote bei 65,7 Prozent. Die meisten Geimpften finden sich in der Altersgruppe der 75- bis 84-Jährigen. Bei ihnen beträgt der Anteil 89 Prozent. Dahinter folgen mit 84 Prozent die über 85-Jährigen und mit 83 Prozent die 65- bis 74-Jährigen. Bei den ganz Jungen sieht es dünn aus. Gerade einmal neun Prozent der Fünf- bis Elfjährigen verfügen über eine Coronaschutzimpfung. Bei den Zwölf- bis 14-Jährigen ist immerhin die Hälfte geimpft, und von den 15- bis 24-Jährigen sind es 71 Prozent. VN-MM