Lage in der Ukraine: Head wartet ab und beobachtet

Vorarlberg / 24.02.2022 • 12:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Lage in der Ukraine: Head wartet ab und beobachtet
Head plante einen Standort in der Ukraine. Nun verändert der Krieg vieles (Brand bei einer Militäreinrichtung in Kiew. VN/Stiplovsek, AP Photo/Efrem Lukatsky

Der Kennelbacher Sportartikelhersteller plante Investitionen in der Ukraine.

Kennelbach Der Kennelbacher Sportartikelhersteller Head trägt sich mit Plänen ein Werk für Wintersport-Artikel in der Westukraine zu errichten und hat dafür ein Grundstück gekauft, weil die bestehenden Werke an der Kapazitätsgrenze sind. Passiert ist dort noch nicht viel, wie Gerald Skrobanek, bei Head für die Expansion im Produktionsbereich verantwortlich, gegenüber den VN berichtet: „Wir haben Planierarbeiten durchgeführt und einige Fundamente wurden errichtet.” Noch befinde man sich aber in einem für das Unternehmen „unkritischen Situation“.  

Die neue Situation werde man jetzt beobachten, sagt Skrobanek. Mit einem Angriff in der Westukraine habe man nicht gerechnet, das sei „für uns überraschend“. Persönlich geht er davon aus, dass Putin sich nicht die ganze Ukraine einverleiben wolle, sondern sich auf die Ostukraine konzentriere, doch man sei nicht gefeit vor Überraschungen, wie man aktuell sehe.  

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