Verstärkung bekommen

Vorarlberg / 03.03.2022 • 16:44 Uhr
Zwölf frischgebackene Unteroffiziere verstärken nun das Team des Hochgebirgs-Jägerbataillons 23. <span class="copyright">Markus Koppitz</span>
Zwölf frischgebackene Unteroffiziere verstärken nun das Team des Hochgebirgs-Jägerbataillons 23. Markus Koppitz

Neue Unteroffiziere für das Hochgebirgs-Jägerbataillon 23.

Bludesch In Enns fand vergangenen Freitag die Ausmusterung von 314 Berufssoldaten und 68 Milizsoldaten an der Heeresunteroffiziersakademie statt. Die jungen Unteroffiziere, davon 26 Frauen, haben ihre 18-monatige Ausbildung damit abgeschlossen und wurden zum Wachtmeister befördert. Zwölf Berufssoldaten verstärken nun das in Vorarlberg und Tirol stationierte Hochgebirgs-Jägerbataillon 23. Die jungen Unteroffiziere übernehmen die Verantwortung für die Truppe als Gruppenkommandanten bei Einsätzen im In- und Ausland, oder um neue Rekruten des Bundesheeres auszubilden. Sie wurden in den Waffengattungen als Jäger, Heeresfahrlehrer, Artilleriebeobachter oder Feldzug ausgebildet.

Kein Ende, sondern ein Beginn

Der Kommandant des Jägerbataillons 23, Oberstleutnant Michael Köck, begrüßte den Neuzugang: „Als Kommandant eines Hochgebirgs-Jägerbataillons bin ich stolz, Sie in unserem Verband willkommen zu heißen. Gerade für Einsätze im Hochgebirge müssen junge Wachtmeister starke mentale Führungsfähigkeiten aufweisen. Mit der Ausmusterung ist Ihre Ausbildung aber nicht beendet, sondern beginnt gerade. Sie werden täglich im Umgang mit Rekruten und deren Ausbildung weiter geschult. Gleichzeitig werden Sie mit den Herausforderungen von Einsätzen im Hochgebirge vertraut gemacht. Es liegt ein breites Aufgabenspektrum vor Ihnen.“

Hohe Einsatzbereitschaft

Seit 2015 mustern zum Hochgebirgs-Jägerbataillon 23 jährlich circa 13 Unteroffiziere aus. Das Bataillon kann durch den kontinuierlichen Zugang von jungen Unteroffizieren die Einsatzbereitschaft aufrechterhalten.