Lech Zürs verwandelt sich in ein “Wüstengebiet”

Saharastaub lagerte sich auf den verschneiten Pisten ab. So sieht es derzeit am Arlberg aus.
Lech Nein, es handelt sich nicht um eine Fata Morgana. Es ist immer noch der Sahara-Staub, der Himmel und Landschaft in ein rötlich-braunes Licht taucht. Einen besonderen Eindruck hinterlässt der Saharastaub, der in dieser Woche in großen Mengen aus Afrika zu uns gewirbelt wurde, in den Skigebieten.

“Sandskifahren” ist beispielsweise am Arlberg angesagt, wie Fotos von Lech Zürs Tourismus zeigen. Dort hat sich der Staub großflächig auf den schneebedeckten Bergen abgelagert und verwandelt die Pisten in wahre “Wüstenlandschaften”.
Wie Konstantin Brandes vom Wetterdienst Ubimet mitteilt, sorgt der Saharastaub für eine raschere Schneeschmelze. “Durch die Staubschicht auf Schnee und Eis und der daher dunkleren Oberfläche verringert sich das Rückstrahlvermögen auf der Oberfläche. Die einfallende Sonnenstrahlung wird also eher absorbiert als reflektiert.” Die Folge: Schnee und Eis erwärmen sich rascher und schmelzen schneller. Die ohnehin steigenden Temperaturen, die in der kommenden Woche angesagt sind, tun ihr Übriges. Mit viel Sonnenschein startet der Frühling ab Montag so richtig durch. Mancherorts könnte im Laufe der Woche sogar die 20-Grad-Marke geknackt werden.




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