3G-Regel auch wieder für Pflegeschüler

Vorarlberg / 01.04.2022 • 19:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Krankenpflegeschüler müssen nicht mehr um ihre Ausbildung bangen.
Krankenpflegeschüler müssen nicht mehr um ihre Ausbildung bangen.

Land will doch Zugänge zur Pflegeausbildung offenhalten.

bregenz Die Schüler der Krankenpflegeschulen können aufatmen. Wie Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher am Freitagabend mitteilte, werden die Zugänge zu allen Pflegeausbildungen in Vorarlberg harmonisiert. Will heißen: Es gilt auch an den Gesundheits- und Krankenpflegeschulen weiterhin die 3G-Regel. Die Absolventen können damit die notwendigen Praktika in den Landeskrankenhäusern absolvieren. Für eine nachfolgende Anstellung in einem der Landeskrankenhäusern sei aber nach wie vor eine Covid-19-Impfung erforderlich.

Wie die VN mehrfach berichteten, erließ die Krankenhausbetriebsgesellschaft per 1. März die Regelung, dass nur noch geimpfte oder genesene Schüler ihre verpflichtenden Praktikas in den Spitälern absolvieren dürfen. Das führte zu einem Aufschrei, nicht nur der Schüler, sondern auch von Pflegepersonen. Der Betriebsratsvorsitzende des LKH Rankweil, Arthur Bertsch, versuchte etwa in Gesprächen mit Rüscher, eine gütliche Lösung zu erreichen. Das scheint gelungen. „Obwohl wir die Haltung der Landeskrankenhäuser nachvollziehen können, sehen wir die Notwendigkeit, die Zugänge zu allen Pflegeausbildungen unabhängig vom Ausbildungsträger zu harmonisieren, begründet die Landesrätin diesen Schritt: „Wir folgen daher auch in den Gesundheits- und Krankenpflegeschulen der 3G-Regelung der Fachhochschulen und ermöglichen damit allen AbsolventInnen die notwendigen Praktika in den Landeskrankenhäusern.“ VN-MM

„Für eine Anstellung in einem Landeskrankenhaus ist jedoch eine Covid- impfung nötig.“

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