Gelungene Generalprobe für Warther Strolz-Party

Vorarlberg / 01.04.2022 • 16:25 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Nach mehr als zwei Jahren Corona-Pause stimmte Roadwork mit Ski&Concert auf das Strolz-Fest morgen, Sonntag, ab 15 Uhr, ein.
Nach mehr als zwei Jahren Corona-Pause stimmte Roadwork mit Ski&Concert auf das Strolz-Fest morgen, Sonntag, ab 15 Uhr, ein.

Ski&Concert als Einstimmung für das Fest für Johannes Strolz.

Warth Warth hat das Feiern nicht verlernt: mit dem Neustart von Ski&Concert nach zwei Jahren Corona-Zwangspause gab es eine gelungene Generalprobe für den Empfang zu Ehren von Johannes Strolz, der sich mit zweimal Gold und einmal Silber bei den Olympischen Spielen zu Vorarlbergs erfolgreichstem Olympiateilnehmer aller Zeiten gekürt hatte.

Auf die Schnelle geklappt

„Die Lockerungen kamen kurzfristig“, so Co-Organisator Wolfgang Telser vom Sporthotel Steffisalp. „Trotzdem ist es uns gelungen, auf die Schnelle eine Band zu verpflichten, die kurzfristig auf der Bühne der Warth-Arena zu diesem besonderen Après-Ski aufspielen konnte.“ Roadwork, Ski&Concert-Stammgast, sprang ein und „entschuldigte“ sich launisch bei den Fans: „Wir konnten eine Ewigkeit nicht mehr proben – und zwei Gitarristen mussten ihre Instrumente sogar suchen. Wenn es heute also nicht so perfekt klingt, bitten wir um Nachsicht. “

Die Entschuldigung war nicht nötig, denn so schlecht klang es gar nicht, waren sich die gut gelaunten Fans einig. Kein Wunder, schloss das Konzert doch einen prächtigen Skitag ab. „Entschuldigen“ mussten sich die Veranstalter auch dafür, dass die Konzertserie auf zwei Termine beschränkt bleibt. „Nach dieser Veranstaltung wird es nur noch am Karsamstag (16. April) ein Konzert geben. Für den 2. und 9. April geht es sich nicht mehr aus“, bedauert Telser.

Die passende Einstimmung

Zumindest am Wochenende werden es die Ski- und Musikfreunde sicher verschmerzen, denn Ski&Concert war die passende Einstimmung auf morgen, Sonntag, 3. April, wenn auf dem Dorfplatz die große Party zu Ehren von Johannes Strolz steigt.

Ab 15 Uhr wird es rundgehen und von 16 bis 20 Uhr zusätzlich die L 200 gesperrt, um Platz und Sicherheit für die Partygäste zu schaffen, wenn die Monroes zum Strolz-Fest aufspielen.

Reichlich Erfahrung gesammelt

Mit solchen Festen haben die Warther reichlich Erfahrung, denn in der 160-Seelen-Gemeinde durften schon mehrere ähnliche Veranstaltungen durchgeführt werden. Zuletzt vor vier Jahren, als die Festgäste Johannes Strolz zum Europacup-Gesamtsieg gratulieren konnten. Ein Déjà-vu, denn 36 Jahre zuvor stand Papa Hubert 1981/82 im Mittelpunkt einer derartigen Ehrung, nachdem er den Europacup gewonnen hatte. 1988 wurde „Hubsi“ für Gold und Silber bei Olympia in Calgary gefeiert.

Historisches Fest vor 50 Jahren

Bei den älteren Semestern unvergesslich bleibt die erste „Olympia-Party“ in Warth: Wiltrud Drexel hatte in Sapporo Bronze im Riesentorlauf gewonnen und damit die erste Medaille bei Winterspielen in den Bregenzerwald geholt. Tausende Fans feierten den historischen Erfolg bei einem regelrechten Triumphzug von Bregenz über Lauterach, Dornbirn, Schwarzach, Alberschwende und durch den Bregenzerwald. Zwei Jahre später wurde aus dem Empfang für Wiltrud Drexel, die von der WM in St. Moritz die Abfahrts-Bronzemedaille mitbrachte, eine „Festwoche“ in Warth: Nach der WM übersiedelte der Ski­tross in den Bregenzerwald, wo es bei den Österreichischen Meisterschaften in Warth (Abfahrt), Schröcken (Riesentorlauf) und Au (Slalom) zur WM-Revanche kam. Als dann Drexel die Abfahrt zwei Hundertstelsekunden vor Annemarie Pröll gewann, ließen Tausende Gäste Warth bis spät in die Nacht brodeln. STP

Bgm. Stefan Strolz (im Bild beim Empfang für den EC-Sieger 2017/18) ist stolz auf das erfolgreiche „Warther Olympiatrio“ Wiltrud Drexel, Johannes und Hubert Strolz.

Bgm. Stefan Strolz (im Bild beim Empfang für den EC-Sieger 2017/18) ist stolz auf das erfolgreiche „Warther Olympiatrio“ Wiltrud Drexel, Johannes und Hubert Strolz.

Warth hat gelernt, seine Sportlerinnen und Sportler zu feiern. 1974 artete dies dank ÖSV-Titelkämpfen (Bild von der Siegerehrung) zur „Festwoche“ aus. stp/3
Warth hat gelernt, seine Sportlerinnen und Sportler zu feiern. 1974 artete dies dank ÖSV-Titelkämpfen (Bild von der Siegerehrung) zur „Festwoche“ aus. stp/3

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