Vorsicht bei Zufahrt zur Rheinbrücke geboten

Vorarlberg / 08.04.2022 • 16:27 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Auf provisorischen Fahrstreifen zur Rheinbrücke. Rechts der schmale Weg für Radler und Fußgänger.<span class="copyright">ajk/3</span>
Auf provisorischen Fahrstreifen zur Rheinbrücke. Rechts der schmale Weg für Radler und Fußgänger.ajk/3

Provisorische Fahrstreifen eingerichtet, Beschränkungen für Lkw.

Hard, Fußach Besondere Vorsicht und Rücksichtnahme ist derzeit bei der Zufahrt zur Rheinbrücke in Hard gefordert. Weil die Rampen für die neue Brücke vorbereitet werden, wurden provisorische Fahrstreifen eingerichtet.

Schon seit Monaten gilt auf beiden Seiten der Rheinbrücke auf der Landesstraße L 202 Tempo 30. Aktuell wird meist noch langsamer gefahren. Denn der Verkehr rollt auf Harder Seite auf provisorischen Fahrbahnen. Die Radfahrerinnen und Fußgänger müssen sich mit deutlich weniger Raum als bisher zufrieden geben. Der verlegte Fahrradstreifen ist beengt, das gilt es besonders bei Gegenverkehr zu beachten.

Schwerverkehr behindert

Auch die Zufahrt zur L 203 Richtung Lustenau ist umgebaut worden. Wegen des schmalen Kurvenradius dürfen deshalb Lastwagen mit mehr als 3,5 Tonnen Gewicht aus Richtung Fußach nicht mehr nach rechts in die Lustenauer Straße L 203 einfahren. Diese neue Regelung ist deutlich ausgeschildert. Die bisherige und die künftige Zufahrtsstraße zur Rheinbrücke haben nicht das gleiche Niveau. Das macht im Herbst für die Dauer von drei Wochen eine Einbahnregelung erforderlich.

Radunterführung ab Juni gesperrt

Noch ist die Radunterführung unter der L 202 auf der Fußacher Seite geöffnet. Sie muss aber ab Juni 2022 bis zum Herbst 2023 völlig gesperrt werden. Das erfordert Umwege für Radfahrerinnen und Radfahrer, die am linken Rheinufer aus bzw. nach Richtung Lustenau unterwegs sind. Im Bereich von Werkhof/Feuerwehr Fußach wird deshalb eine Querungshilfe über die L 202 eingerichtet.

Rheinbähnle blockiert

Nach wie vor unterbrochen ist der Verkehr beim Rheinbähnle zur Rheinmündung im Bodensee. Die Trasse muss erst noch ins Rheinvorland unter die neue Brücke verlegt werden, auf dem Damm sind die Schienen längst abgebaut. Allerdings laden die Rheinschauen zu Fahrten mit dem Bähnle von Lustenau Richtung Widnau ein. Die Fahrt geht von Lustenau entlang des Rheins zum Grenzübergang Wiesenrain, weiter über die historische Rheinbrücke zur „Habsburg“ und zur Ausstellung der Internationalen Rheinregulierung beim Rheinunternehmen Widnau. Im Rhy-Schopf des Werkhofs Widnau präsentiert sich die Dauerausstellung über die Anfänge und die Zukunft des Hochwasserschutzes am Alpenrhein. Ebenso werden die Arbeit des Rheinunternehmens und die Tradition der Rheinholzer vorgestellt. Ebenfalls gibt es aktuelle Informationen zum Hochwasserschutzprojekt Rhesi. AJK

Schwerfahrzeuge über 3,5 Tonnen dürfen aus Richtung Fußach nicht mehr nach rechts in Richtung Lustenau einfahren.
Schwerfahrzeuge über 3,5 Tonnen dürfen aus Richtung Fußach nicht mehr nach rechts in Richtung Lustenau einfahren.
Schienen des Rheinbähnles auf dem Damm sind abgebaut, die Trasse wird verlegt.
Schienen des Rheinbähnles auf dem Damm sind abgebaut, die Trasse wird verlegt.

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