Jäger-Ski-WM feierte im Montafon Jubiläum

Vorarlberg / 11.04.2022 • 17:12 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Auch unter den Jägern: die Gastgeber Stefan und Christoph Tschohl.<span class="copyright">STR</span>
Auch unter den Jägern: die Gastgeber Stefan und Christoph Tschohl.STR

Zum Zehnjährigen wurde ein Monument mit Gedenktafel enthüllt.

TSchagguns Unter dem Motto „ein Horrido, ein Horrido, ein Weidmannsheil“ wurde das Monument im Garten des Gasthauses Löwen am vergangenen Donnerstagabend feierlich enthüllt. Und das im Beisein von rund 280 Teilnehmern der 10. Jäger-Ski-WM. Dabei sind Skifahren, Schießen und Spaß die drei Zutaten, die zu einer solchen Veranstaltung unabdingbar dazugehören. Dies bewerkstelligte die Familie Tschohl – allen voran Gertrud und Christoph Tschohl – zu einhundert Prozent.

Großes Monument

Für das Jubiläum wurde aber nicht nur eigens das Monument aufgestellt, das auf einer Metalltafel alle Sieger der bisherigen zehn Veranstaltungen auflistet – daneben ist noch Platz für zukünftige Sieger–, sondern auch eine schmucke Jägerhütte am Parkplatz des Montafoner Hofs. Dort wurde nach der Enthüllung fein gegessen, getrunken, gefeiert und gesungen. Zu Livemusik-Klängen ließen es sich die Jäger zum Auftakt der Weltmeisterschaft so richtig gut gehen. „Die Veranstaltung verläuft nach einem Rotationsprinzip und alle vier Jahre findet sie im Montafon statt“, erklärt Manuel Bitschnau, Leiter des Montafon Tourismus, der für die gesamte Organisation verantwortlich ist. Was vor zehn Jahren als kleine Idee von Tanja Mäser und Gertrud Tschohl auf einer Sesselliftfahrt geboren wurde, entwickelte sich in kurzer Zeit zum Publikumsmagnet für alle Weidmänner.

Im Jägerhaus wurde der Abend genossen.
Im Jägerhaus wurde der Abend genossen.

Weit gereist

Sogar aus Finnland waren Teilnehmer angereist, um mit dabei zu sein. Beim Bewerb selbst gibt es zwei Durchgänge, die mit den Skiern gefahren werden müssen und möglichst die idente Zeit aufweisen sollten. An verschiedenen Stationen gibt es zwischendurch ein Zielschießen, das mit Punkten gewertet wird. So gewinnt nicht der schnellste Skifahrer, sondern der konstanteste. Doch für die meisten steht der Spaß an erster Stelle.

Ehrungen

Und dies bewies auch der Empfangsabend, den alle Teilnehmer herzlich in ungezwungener Atmosphäre in dem wunderschön dekorierten Jägerhaus genossen. An diesem Abend wurden auch für zehnjährige Teilnahme Gian-Reto Kobler, Hans Rüdi Berner und für die neunjährige Teilnahme Stefan Zumbrunnen, Stefan Tschohl, Marcel Stalder, Dagmar Hofer, Ruedi Menzi, Sepp Koller sowie Erich Baumgartner geehrt. Str

Auch Jägerinnen waren anwesend.
Auch Jägerinnen waren anwesend.

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