Unterricht in freier Natur

Vorarlberg / 13.04.2022 • 17:16 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Sie sind bei der Aufforstungsaktion mit viel Elan und Ausdauer bei der Sache: Luzius, Jakob und Henry.em
Sie sind bei der Aufforstungsaktion mit viel Elan und Ausdauer bei der Sache:
Luzius, Jakob und Henry.em

Volksschüler forsten Grüngürtel in der Beschlinger Au wieder auf.

Nenzing Das Eschensterben verändert die Wälder markant. „Die Pilzerkrankung befällt zuerst die Blätter, mit der Zeit wird der Baum so geschwächt, dass er morsch wird. In den vergangenen Jahren hat sich diese Krankheit nicht nur in Vorarlberg stark ausgebreitet. Vor allem entlang von Rad- und Fußwegen bergen diese Bäume eine große Gefahr, da jederzeit morsche Äste abbrechen oder gar Bäume aufgrund einer Folgeerkrankung umfallen können“, erläutert Landeswaldaufseher Franz Ruch den Beschlinger Schülern. Für diese war ein Unterricht im Freien angesagt: In der Beschlinger Au pflanzten sie verschiedene Bäume, um die nach den notwendigen Holzschlägerungen kahlgewordenen Grundstücke wieder aufzuforsten.

Bezug zur Natur vermitteln

„Vogelkirsche, Eiche, Spitzahorn“, antworten Luzius, Jakob, Emir und Henry prompt, wenn man sie fragt, welche Bäume sie denn – übrigens mit großem Eifer und Ausdauer – pflanzen. „Wenn die Bäume groß sind, sind sie auch ein Lärmschutz für Beschling, damit man die Autobahn nicht hört“, erklärt das Quartett. Für Volksschuldirektorin Ruth Gassner ist es wichtig, dass ihre Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein sowie einen Bezug zur Natur haben. „Wir beteiligen uns immer wieder an solchen Aufforstungsaktionen, zuletzt wurde für den früheren Direktor Martin Pfefferkorn der Martinswald gepflanzt. Naturnaher Unterricht ist uns generell sehr wichtig“, merkt die Direktorin an und weist darauf hin, wie zufrieden und ausgeglichen die Kinder nach solchen Unterrichtseinheiten sind.

Ein Danke gab es für die Kids, die begleitenden Eltern und Großeltern sowie an Franz Ruch auch vom Beschlinger Agrar-Obmann Markus Borg: „Die Kinder haben sicher auch künftig einen besonderen Bezug zu diesen Bäumen, die sie selbst gepflanzt haben.“ Und wer hart gearbeitet hat, hat sich auch eine ausgiebige Jause verdient – diese durfte als Abschluss des Nachmittags selbstverständlich nicht fehlen. EM

Ich bin im Sommer oft im Nenzinger Himmel und spiele dort gerne im Wald. Es ist sehr wichtig, dass es Bäume bei uns gibt, da sie Sauerstoff spenden und schön ausschauen. Deshalb helfe ich gerne bei der Aufforstung mit. Zoe Sieß

Ich bin im Sommer
oft im Nenzinger Himmel und spiele dort gerne im Wald. Es ist sehr wichtig, dass es Bäume bei uns gibt, da sie Sauerstoff spenden und schön ausschauen. Deshalb helfe ich gerne bei der Aufforstung mit. Zoe Sieß

Dass wir hier gemeinsam Bäume pflanzen können, macht richtig Spaß, und man sieht schon nach kurzer Zeit, dass wir viel geschafft haben. Wenn sie groß sind, sind die Bäume auch ein Lärmschutz für das Dorf, damit wir die Autos nicht mehr so gut hören. Louisa Rung

Dass wir hier gemeinsam Bäume pflanzen können, macht richtig Spaß, und man sieht schon nach kurzer Zeit, dass wir viel geschafft haben. Wenn sie groß sind, sind die Bäume auch ein Lärmschutz für das Dorf, damit wir die Autos nicht mehr so gut hören. Louisa Rung

Es ist schön, dass wir den Nachmittagsunterricht in den Wald verlegt haben. Wir können hier bei einer wichtigen Arbeit helfen. Ich werde mich sicher auch noch an die von uns gepflanzten Bäume erinnern können, wenn ich 30 oder 40 Jahre alt bin. Timo Breuß

Es ist schön, dass wir den Nachmittagsunterricht in den Wald verlegt haben. Wir können hier bei einer wichtigen Arbeit helfen. Ich werde mich sicher auch noch an die von uns gepflanzten Bäume erinnern können, wenn ich 30 oder 40 Jahre alt bin. Timo Breuß

Es ist im Wald ein großes Loch entstanden, weil man die kranken Bäume fällen musste. Ich helfe gerne dabei, wieder neue Bäume zu pflanzen. Es ist wichtig, dass man bei der Arbeit genau schaut, sie gerade einzusetzen, damit sie nicht schräg wachsen. Theresa Graß

Es ist im Wald ein großes Loch entstanden, weil man die kranken Bäume fällen musste. Ich helfe gerne dabei, wieder neue Bäume zu pflanzen. Es ist wichtig, dass man bei der Arbeit genau schaut, sie gerade einzusetzen, damit sie nicht schräg wachsen. Theresa Graß

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