„Es wäre sehr schade, wenn es vorbei wäre“

Vorarlberg / 14.04.2022 • 15:13 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Nach einem Kreuzbandriss konnte Daniel Meier in der abgelaufenen Saison kein Rennen bestreiten. ÖSV
Nach einem Kreuzbandriss konnte Daniel Meier in der abgelaufenen Saison kein Rennen bestreiten. ÖSV

Die Zukunft von Skirennläufer Daniel Meier ist ungewiss.

Feldkirch Eines gleich vorweg: Ob der Skirennläufer Daniel Meier vom Wintersportverein Nofels nochmals als Aktiver auf der Skipiste zu bewundern sein wird, steht noch in den Sternen. Eine definitive Entscheidung wird in den nächsten Wochen gefällt. „Ich habe meine Qualität und Klasse auch durch die vielen schlimmen Verletzungen in meiner aktiven Laufbahn einfach noch nicht zeigen können. Meine Zukunft ist völlig offen. Aber mein bester Freund und Doppel-Olympiasieger Johannes Strolz ist das beste Beispiel, dass alles noch in die richtige Bahn gelenkt werden kann. Es wäre sehr schade, wenn es vorbei wäre“, erklärt Meier zur momentanen Situation.

Vom Verletzungspech verfolgt

Mit 19 Jahren gab Daniel Meier sein Debüt im Alpinen Ski-Weltcup. Zehn Saisonen später könnte die aktive Karriere schon vorbei sein. Seine Qualität im Riesentorlauf ist unbestritten, und in dieser Disziplin konnte er bei stark besetzten FIS-Rennen und im Europacup bereits mehrere Podestplätze einfahren. Bestes Ergebnis im Weltcup war der 18. Rang im Riesentorlauf in Kranjska Gora und ein hervorragender zehnter Endrang in der Disziplin-Gesamtwertung im Europacup.

Immer wieder haben den 29-jährigen Techniker schwere Verletzungen an Rücken, Adduktoren und im Knie außer Gefecht gesetzt. Im Oktober letzten Jahres erlitt Meier im Training schon seinen zweiten Kreuzbandriss und konnte in der abgelaufenen Saison 2021/2022 kein einziges Rennen bestreiten. Seit zwei Jahren gehört er auch nicht mehr dem österreichischen Skiverband an. Das bedeutet, Meier musste sich die Saison selbst finanzieren.

Von all den Rückschlägen lässt sich Daniel Meier seine Liebe zum Wintersport aber nicht nehmen und will diese auch an die nächste Generation weitergeben. Beim Liechtensteiner Skiverband kümmerte er sich daher das letzte Jahr als Trainer um den dortigen Ski-Nachwuchs. VN-TK

„Ich habe meine Qualität durch die vielen schlimmen Verletzungen einfach noch nicht zeigen können.“

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