Finissage für Mangolds „Facetten“ wird anders

Vorarlberg / 15.04.2022 • 16:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Klaus Feldkircher (r.) und Gerhard Mangold: Zur Finissage wird angestoßen.stp
Klaus Feldkircher (r.) und Gerhard Mangold: Zur Finissage wird angestoßen.stp

Heute endet die Ausstellung des Hörbranzer Künstlers.

Hörbranz Zwei Jahre musste der Hörbranzer Musiker und Maler Gerhard Mangold seine Ausstellung aufschieben – Ende Februar war es dann soweit: In der Bregenzer Galerie 9und20, dem mit nur 57 cm breiter Vorderfront schmalsten Wohnhaus Europas in der Kichstraße 29, konnte er seine Facetten präsentieren. In den vier Räumen zeigte Mangold einen Querschnitt, eben Facetten, seiner jüngsten Arbeiten. Seit 1985 widmet er sich der Malerei, hat jährlich die Sommerakademie in Bruneck besucht und organisiert seit über 30 Jahren Ausstellungen und Kurse. Das Aquarell hat es ihm besonders angetan, daneben galt sein Schaffen schwerpunktmäßig dem Zeichnen, das für ihn „das Fundament der Malerei ist“. Mit dicken Zeichenblöcken ergänzte er deshalb auch in dieser Ausstellung seine Malerei. Heute, Samstag, ist die Ausstellung ab 11 Uhr nochmals geöffnet – ehe er zur Finissage lädt. „Es werden hier verschiedene Autoren zu einer Lesung eingeladen“, so Mangold zum Ablauf des Schlussfestes, das um 16 Uhr beginnt. Ein Abschluss, der ganz anders als die Vernissage im Februar sein wird: damals war die Besucherzahl limitiert, Gäste mussten Masken tragen und einen 3-G-Nachweis dabei haben. Zudem durften keine Getränke angeboten werden. Diese kündigte Kurator Klaus Feldkircher jedoch für die Finissage an und er hat Wort gehalten, zum Abschluss dürfen die Besucher auf die gelungene Ausstellung anstoßen. „Wir machen die Finissage zu einer Winissage“, scherzt Mangold im Gespräch mit der VN Heimat. STP

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