Semmering-Basistunnel verschiebt sich bis 2030

Vorarlberg / 15.04.2022 • 18:52 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Die Kosten des Semmering-Basistunnels steigen von den veranschlagten 3,5 auf 3,9 Mrd. Euro.APA/ÖBB/EBNER
Die Kosten des Semmering-Basistunnels steigen von den veranschlagten 3,5 auf 3,9 Mrd. Euro.APA/ÖBB/EBNER

Gloggnitz/Wien Die Fertigstellung des Semmering-Basistunnels (SBT) verschiebt sich erneut und wird erst 2030 erfolgen. Dadurch steigen die Kosten für den Tunnelbau um 360 Millionen Euro an. Wie die ÖBB mitteilten, ist eine geologische Störzone im Grassberg beim Vortrieb in Gloggnitz die Ursache für die neuerliche Verzögerung.

Die technischen Herausforderungen führen in Kombination mit Kostensteigerungen für Baumaterial und Energie laut dem Unternehmen zu einer Erhöhung des Projektvolumens auf nun insgesamt 3,9 Mrd. Euro. Rund 23 der insgesamt 27,3 Kilometer des zweiröhrigen Tunnels wurden bereits gegraben, er wird von fünf Stellen aus gebaut. 2020 startete auch der sogenannte Innenausbau der Tunnelröhren. Diese werden dabei mit einer Betoninnenschale ausgekleidet. Finaler Schritt ist die bahntechnische Ausrüstung mit Gleisen, Leitungen und technischen Anlagen.

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