Ein Blick hinter den Notfall

Vorarlberg / 18.04.2022 • 19:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Med Konkret informiert über Vorgehensweise in Spitals­ambulanzen.

Feldkirch Im Notfall muss alles schnell gehen und jeder Handgriff sitzen. Das ist dann von Dringlichkeit, wenn es um Menschenleben geht. Die Notfallambulanzen der Spitäler sind in solchen Fällen erste Anlaufstelle. Speziell geschulte Pflegepersonen sorgen für eine nahtlose Fortsetzung einer begonnenen Rettungskette. Wie es in einer Ambulanz abläuft, steht im Mittelpunkt des aktuellen Med Konkret morgen, Dienstag, 19. April 2020. Matthias Hellmair, Stationsleiter der interdisziplinären Notfallambulanz am LKH Feldkirch, sowie Katrin Stopp von der interdisziplinären Ambulanz des LKH Bregenz berichten von den täglichen Herausforderungen, die ihre Arbeit mit sich bringt. Die Vorträge werden ab 18 Uhr online übertragen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ersteinschätzung

Die Kernfunktion einer Notfallambulanz ist die akute Notfallversorgung sowie Betreuung von Notfallpatienten und Angehörigen. Jeder Patient wird von einer speziell ausgebildeten Pflegeperson anhand der Beschwerden ersteingeschätzt. „So stellen wir sicher, dass akute und dringende Beschwerden zuerst behandelt werden“, erklärt Hellmair. Es sind aber nicht allein Notfallpatienten, die unliebsame Wartezeiten verursachen, sondern auch Patienten ohne Termin. „Rund 50 Prozent von ihnen wären im niedergelassenen Bereich als erster Anlaufstelle besser aufgehoben“, verdeutlicht Matthias Hellmair, denn die Konsequenz des steigenden Patientenaufkommens sind Überlastung und Wartezeiten im Spital.

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