Autotelefonierer im Visier der Polizei

Vorarlberg / 22.04.2022 • 22:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz Die Vorarlberger Polizei hat zwischen 11. und 17. April eine landesweite “Aktion scharf” in Sachen Fahrzeugsicherheit durchgeführt. Der Fokus lag auf der Kindersicherung, dem Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung und der Gurtenpflicht, teilte die Landespolizeidirektion am Freitag mit. An den Einsätzen waren sämtliche Polizeiinspektionen, die Landesverkehrsabteilung und die Autobahnpolizeiinspektionen Dornbirn und Bludenz beteiligt. Als erfreulich bezeichnet die Polizei die Tatsache, dass im Bereich Kindersicherung nur elf Anzeigen erstattet werden mussten. “Offensichtlich ist das Bewusstsein in Bezug auf die Bedeutung eines entsprechend sicheren Transportes unserer Jüngsten erheblich gestiegen”, resümiert Kontrollinspektor Edwin Kranzelbinder.

Organmandate der Polizei

132 Organmandate wurden ausgestellt, weil die Fahrer beim Telefonieren erwischt wurden. Neun mal wurde deswegen Anzeige erstattet.

 

11 Anzeigen wurden erstattet, weil die Kinder nicht ausreichend gesichert waren.

 

247 Gurtenmuffel müssen ein Organmandat zahlen. 17 Personen wurden wegen der Missachtung der Gurtenpflicht angezeigt.

450 Organmandate und 240 Anzeigen gab es wegen anderer Verkehrsdelikte. Die meisten davon waren zu schnell unterwegs.

 

7 Fahrer, die zu viel Alkohol getankt hatten, mussten das Fahrzeug stehen lassen.