Volksbegehren gegen Tiertransporte startet

Vorarlberg / 22.04.2022 • 21:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Schwarzach Rinder, Schafe und Ziegen dürfen bis zu 30 Stunden ohne Ruhepause durch die Länder gekarrt werden, Schweine bis zu 24 Stunden. Das Volksbegehren „Stoppt Lebendtier-Transportqual“ will das ändern. Initiator ist Niederösterreichs Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ). Er fordert mit Tierschutz-Austria-Präsidentin Madeleine Petrovic, dass nur noch zu nächstgelegenen, geeigneten Schlachthöfen transportiert werden darf. Bisher wurden rund 275.000 Unterstützer verzeichnet. „Tiere als unsere Mitgeschöpfe sind durch respektvollen Umgang vor Qualen und Leid
zu schützen. Und eine ganz besondere Qual und ein besonderes Leid stellen leider die nach wie vor mehrere Tage dauernden Transportfahrten für Schlachtvieh quer durch Europa dar. Mit dieser Tierquälerei muss endlich Schluss sein“, betont der Vorarlberger FPÖ-Klubobmann Christof Bitschi. Mit dem Volksbegehren, das von 2. bis 9. Mai über die Bühne geht, wolle man die Bevölkerung sensibilisieren und einen weiteren Impuls in Sachen Tierschutz setzen. „Jeder Konsument kann mit dem bewussten Kauf bzw. der konsequenten Verwendung regional erzeugter Produkte seinen Teil dazu beitragen, dass die landwirtschaftliche Zukunft regional
stattfindet“, betont Bitschi.

Die Eintragungswoche für das Volksbegehren wird vom 2. bis 9. Mai über die Bühne gehen. Es kann auf Gemeindeämtern bzw. online mittels Handysignatur unterschrieben werden.