Schätze aus dem Erdreich

Vorarlberg / 27.04.2022 • 16:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mit dem Stand von Sabine Nigsch war der Sunnahof ebenfalls auf dem „erdreich“ Markt in der Feldkircher Innenstadt vertreten. TAY
Mit dem Stand von Sabine Nigsch war der Sunnahof ebenfalls auf dem „erdreich“ Markt in der Feldkircher Innenstadt vertreten. TAY

Feldkirch Alte Sorten und vergessene Schätze: Obst-, Gemüse- oder Kräutersorten, Raritäten oder Produkte mit langer Geschichte kamen kürzlich auf dem Setzlingsmarkt „erdreich“ in Feldkirch vor den Vorhang und wurden dort zum Verkauf angeboten. Rund 20 verschiedene Anbieter präsentierten über 500 seltene Gemüse-, Kräuter- und Beerensorten, großteils in Bioqualität.

Eine Vielzahl an Vereinen und Institutionen bemüht sich seit Jahren um den Erhalt von vergessenen Kulturpflanzen und damit um die Geschmacksvielfalt unserer Nahrung. Genießer des „erdreichs“ in Feldkirch wissen mittlerweile um die Geheimnisse von frischen Kräutern, dass Salat nicht gleich Salat ist und dass es Hunderte verschiedene alte Tomatensorten gibt. „Die Vielfalt ist enorm und erstreckt sich von vergessenen Gemüse- und Pflanzensorten bis hin zu Kräutern, Paprikas, Chilis, Beeren und Obst“, erklärt Veranstalterin Stefanie Purtscher. „Aber auch Blumen, welche nicht nur der Dekoration dienen, sondern langsam wieder ihren Weg in die Küche finden, und so ganz nebenbei ein Paradies für Bienen sind.“ Dass diese Vielfalt kaum Grenzen kennt, davon konnte man sich vergangenes Wochenende in der Feldkircher Innenstadt überzeugen. TAY

Beim Setzlingsmarkt drehte sich alles um alte Sorten und vergessene Schätze.
Beim Setzlingsmarkt drehte sich alles um alte Sorten und vergessene Schätze.