Wasserstand zu niedrig

Vorarlberg / 27.04.2022 • 16:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Noch kann die „Rhynegg“ nicht auf dem Alten Rhein zwischen Rorschach und Rheineck verkehren.<span class="copyright">ajk</span>
Noch kann die „Rhynegg“ nicht auf dem Alten Rhein zwischen Rorschach und Rheineck verkehren.ajk

Noch keine Flussschifffahrt im Alten Rhein bei Gaißau.

Gaißau Zwar verkehrt das Motorschiff Rhynegg der Schweizer Bodensee-Schifffahrt (SBS) bereits auf dem Bodensee, die beliebte Flussfahrt im Alten Rhein bis zur Anlegestelle Rheineck auf Höhe Gaißau ist derzeit noch nicht möglich. Dafür führt der Grenzfluss noch viel zu wenig Wasser.

Nachzumessen ist das am Pegel Konstanz. Der zeigte am 25. April 2022 lediglich 303 Zentimeter an, in Bregenz wurden 307,3 Zentimeter gemessen. Der Pegelstand war auch im Vorjahr ähnlich, allerdings gab es damals wegen der Quarantänesituation kaum Passagiere.

Inzwischen sind auch für die Bodensee-Schifffahrt die Beschränkungen gefallen, auf dem See sind die Passagierschiffe unterwegs. Das MS „Rhynegg“ fährt den Kurs Rorschach–Lindau, Rheineck kann noch nicht angefahren werden. Dieser Kurs sollte eigentlich am 1. Mai starten. Für eine Fahrbarkeit der Strecke auf dem Alten Rhein wäre einen Pegelstand von 340 Zentimetern nötig. Zwar fiel gerade ein wenig Regen, das reicht aber wohl nicht ganz.

Schneeschmelze und weitere Niederschläge könnten aber den Wasserstand im Bodensee und damit auch im Alten Rhein deutlich beeinflussen. Aktuell fließt noch wenig Wasser in den See. Im Alpenrhein sind es knapp über 230 m3 pro Sekunde, in der Bregenzerach 87,3 m3/s. Insgesamt gelangen pro Sekunde 360 m3/s in den Bodensee, der Abfluss durch den Seerhein bei Konstanz beträgt 216 m3/s (Stand vom 25. April 2022). AJK