Regio Leiblachtal ohne Lochau

Vorarlberg / 28.04.2022 • 22:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Lochau sieht wenig Sinn im Erhalt der Regio, die ÖVP durchaus. VN
Lochau sieht wenig Sinn im Erhalt der Regio, die ÖVP durchaus. VN

Gemeindevertretung von Lochau folgt Hörbranzer Vorbild.

Lochau Die Regio und Energieregion Leiblachtal kommt nach dem kritischen Rechnungshofbericht und dem Austritt von Hörbranz nicht zur Ruhe. Lochaus Bürgermeister Frank Matt sieht wenig Sinn in der Regio ohne Hörbranz. Der Karren sei verfahren, Hörbranz und die Regio kommen nicht auf ein gemeinsames Blatt. Scheidegg im Allgäu soll stattdessen als Ersatz geholt werden. Die großen Themen seien aber nur mit Hörbranz zu lösen. Sein Vorschlag: Dem Beispiel Hörbranz‘ zu folgen, bis Ruhe einkehrt und einen Neuanfang versuchen. „Wir müssen künftig mit Hörbranz zusammenarbeiten, und das geht mit dieser Regio nicht.“

Die Volkspartei warnt, dass die Lochauer mit den Austritten um wichtige Förderungen umfallen würden. Ihre Gemeindevertreter sehen ebenfalls den Wert von Hörbranz, aber auch den Wert einer konstruktiven Weiterarbeit und der Vorteile einer Regio. Man ortet personelle Probleme für Hörbranz, nicht Grundsätzliches mit der Regio. Die Probleme seien von innen zu lösen.

In namentlicher Abstimmung entschloss sich Lochau gegen die Volkspartei mit 14 zu 13 Stimmen für den Austritt aus den beiden Gemeindezusammenschlüssen mit Jahresende. VN-RAU