Rot-Weiß-Rot-Karte wird reformiert

Vorarlberg / 28.04.2022 • 22:42 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien Fachkräfte aus Drittstaaten sollen in Österreich künftig einen deutlich leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen. Angesichts von Fachkräftemangel und demografischem Wandel schickt die Regierung am Donnerstag einen Gesetzestext zur Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte in Begutachtung. Die Verfahren werden vereinfacht und sollen schneller als bisher abgewickelt werden. Neu ist etwa eine Rot-Weiß-Rot-Karte für Saisonarbeitskräfte. Sprachzertifikate sollen künftig länger gelten.

Derzeit sind beim AMS rund 124.000 offene Stellen gemeldet, “ein Rekordniveau”, wie Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) am Donnerstag einräumte. Die Wirtschaft drängt schon lange auf eine Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte, damit ausländischen Fachkräften der Zugang zum heimischen Arbeitsmarkt erleichtert wird. Vom Gesundheits- und Pflegebereich über den Tourismus bis hin zum IT-Bereich oder Maschinenbau mangelt es den Firmen und Einrichtungen an Personal.