Judo-Mädels auf Medaillenjagd

Vorarlberg / 29.04.2022 • 15:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Judo-Mädchen aus Vorarlberg räumten die Silber- und Goldmedaille bei der U16-Staatsmeisterschaft ab. UJC
Die Judo-Mädchen aus Vorarlberg räumten die Silber- und Goldmedaille bei der U16-Staatsmeisterschaft ab. UJC

Nachwuchsjudokas holten sich Gold und Silber bei den Staatsmeisterschaften.

Dornbirn, Hohenems Sieben Vorarlberger Judokas fuhren kürzlich in die Bundeshauptstadt, um bei den U16-Staatsmeisterschaften mit 206 Starterinnen und Startern aus ganz Österreich Platzierungen und vielleicht auch Medaillen zu erobern. In sechs verschiedenen Gewichtsklassen traten sie in der Kurt-Kucera-Halle an: Amelie Ender (UJC Dornbirn) und Johanna Lamprecht (Judoclub Hohenems), bis 52 Kilo; Tatevik Minasyan (Judoclub Hohen­ems), bis 48 Kilo; Matteo Gruber (UJC Dornbirn), bis 55 Kilo; Carlo Kohler (Judo Union Feldkirch), bis 60 Kilo; Nadir Sungurov (UJC Dornbirn), bis 66 Kilo und Johanna Nöckl (UJC Dornbirn), über 70 Kilo.

Johanna Nöckl verlor zwar noch ihren Auftaktkampf, legte dann aber so richtig los und konnte alle anderen Gegnerinnen besiegen. Die Silbermedaille war ihr somit sicher und damit der verdiente Vizestaatsmeistertitel. Tatevik Minasyan begann mit einem Freilos und gewann ihren Pool, somit stand sie in der Finalgruppe und konnte dort Gold erobern.

Auch Matteo Gruber und Carlo Kohler wurden Poolsieger, verloren aber dort ihre Kämpfe und holten mit viel Pech nur „Blech“. Auch Nadir Sungurov konnte sich über die Trostrunde für den Kampf um Bronze qualifizieren, verlor aber wie die anderen und belegte am Ende den fünften Rang.

Silber U21

In der gleichen Halle fand dann am Sonntag auch die U21-Staatsmeisterschaft statt. Hier kämpften die zwei Hohenemser Mädchen um Medaillen. Hilal Yildirim (bis 44 Kilo) hatte nur zwei Gegnerinnen, eine konnte sie bezwingen, somit war ihr Silber sicher. Tatevik Minasyan (bis 48 Kilo) konnte sich über die Trostrunde für das kleine Finale qualifizieren, verlor aber den entscheidenden Kampf und belegte schließlich Platz fünf. cth