Klangvoller Austausch zweier Musikschulen

Vorarlberg / 01.05.2022 • 17:26 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die Mitwirkenden der Rheintalischen und der Innsbrucker Musikschule freuten sich über das Gemeinschaftskonzert in Höchst. <span class="copyright">bvs/3</span>
Die Mitwirkenden der Rheintalischen und der Innsbrucker Musikschule freuten sich über das Gemeinschaftskonzert in Höchst. bvs/3

Klavierschülerinnen und Schüler der Rheintalischen und Innsbrucker Musikschule gaben Gemeinschaftskonzert im Pfarrsaal Höchst.

Höchst Es war ein ganz besonderes Ambiente, das im Pfarrsaal in Höchst geherrscht hat. Acht Klavierschülerinnen und Schüler der Rheintalischen Musikschule luden zur Matinee in den Pfarrsaal ein. Dort trugen sie Stücke bekannter und weniger bekannter Pianisten auf dem Flügel vor und zeigten, wie tastensicher sie alle sind. Das Besondere an dieser Matinee: die Musikschule aus Innsbruck spielte beim Gemeinschaftskonzert mit. Neun Innsbrucker Schüler und Schülerinnen zeigten ihr Können auf dem Klavier.

Brücken bauen

„Das Musizieren und die Freude an der Musik standen beim Gemeinschaftskonzert der beiden Musikschulen im Vordergrund“, betonte Musikschuldirektorin Doris Glatter-Götz von der Rheintalischen Musikschule stolz. Gemeinsam luden die jungen Musiker zur Matinee, wo sie musikalische Einblicke in ihr Können gaben. Beeindruckende Stücke und bestens vorbereitete Schüler machten die Matinee zu einem vollen Erfolg. Auch Fachgruppenleiterin der Tasteninstrumente Cristina Mingarelli von der Rheintalischen Musikschule war sichtlich stolz auf die gut vorbereiteten Schüler.

Liebe zum Instrument

Liebevoll wurden die Tasten des Klaviers bespielt. Lampenfieber war bei den Schülern keines zu spüren. Leiser und lauter werdende Töne und Stücke, die sich im Rhythmus immer wieder änderten, zogen die Zuhörer in den Bann. Die Schüler erzählten durch ihre Musik sozusagen die Geschichten der jeweiligen Stücke. Belohnt wurde ihr Können durch den Applaus der Zuschauer, die allen Schülerinnen und Schüler großen Respekt für ihre Arbeit zollten. Konstantin Mayer, Rosalinda von Sontagh, Tobias Röck, Christoph Hofherr, Sarah Peterlunger, Linus Pfanner, Angelina Goossens sowie Erina Katsuno-Pashinyan waren stolz auf ihre Auftritte und auf den Applaus des Publikums. Auch ihre Klavierlehrer Katarina Lauterer, Cristina Mingarelli, René Reiter und Ferenc Röczey strahlten nach den gelungenen Auftritten ihrer Schüler.

Regelmäßiger Austausch

Bereits vor Ausbruch der Pandemie spielten die Rheintalische und die Innsbrucker Musikschule gemeinsam in Innsbruck. „Wir haben uns sehr auf das Wiedersehen gefreut und sind froh, heute bei euch sein zu dürfen“, erzählte der Direktor der Innsbrucker Musikschule Wolfram Rosenberger. Für die Schüler der hiesigen Musikschule sowie für die Musiklehrerinnen und -Lehrer brachte er ein kleines Geschenk aus Innsbruck mit.

Weiterer musikalischer Austausch

Zudem versprach er, im kommenden Jahr zu einem weiteren musikalischen Austausch in Innsbruck zu laden. Doris Glatter-Götz nahm die Einladung für das neue Jahr dankend an. Das gemeinsame und grenzüberschreitende Musizieren nimmt erst seinen Anfang. Wer weiß, was die Zukunft noch alles bringen wird. bvs

Linus Pfanner zog die Zuhörer mit dem Lied „He‘s a pirate“ in den Bann.
Linus Pfanner zog die Zuhörer mit dem Lied „He‘s a pirate“ in den Bann.
Rosalinda von Sontagh zeigte als jüngste Teilnehmerin, was sie gelernt hat.
Rosalinda von Sontagh zeigte als jüngste Teilnehmerin, was sie gelernt hat.