Höchst investiert sechs Millionen Euro

Vorarlberg / 04.05.2022 • 16:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
<p class="caption">Die Alte Schule wird um 650.000 Euro saniert, ein künftiger Restaurantpächter soll bei der Ausstattung mitreden können. <span class="copyright"> AJK</span></p><p class="caption"/>

Die Alte Schule wird um 650.000 Euro saniert, ein künftiger Restaurantpächter soll bei der Ausstattung mitreden können. AJK

Voranschlag 2022 mit fünf Gegenstimmen beschlossen – Sanierung Alte Schule am Kirchplatz.

HÖCHST Die Rheindeltagemeinde Höchst investiert heuer rund sechs Millionen Euro. Der Ergebnishaushalt liegt mit Erlösen von 24,43 Millionen Euro und Aufwendungen von 24,75 Millionen Euro rund zwei Millionen Euro über dem des Vorjahres. Das Minus beträgt 328.800 Euro und wird aus vorhandenen Rücklagen gedeckt.

Während ÖVP sowie Höchste Zeit/Grüne (15 bzw. 7 Mandate) dem Voranschlag zustimmten, lehnten FPÖ (4) und Neos (1) das Budget ab. Der FPÖ mangelt es an Vertrauen in das Zahlenwerk, dem Neos-Mandatar an Sparwillen.

Wichtige Projekte bereits im Bau

Finanzreferent Bernhard Hirt hatte den Voranschlag bei der Sitzung der Gemeindevertretung erläutert und auf die besonderen Rahmenbedingungen verwiesen. Das Gemeindebudget war in drei gemeinsamen Sitzungen des Ausschusses für Finanzen und Wirtschaft, des Gemeindevorstands und der Ausschuss-Obleute vorbereitet worden.

In Höchst sind bereits eine Reihe umfangreicher Projekte in Bau wie etwa der Ausbau der L 40. Dafür sind im Budget 860.000 Euro enthalten. Ausbau und Sanierung von Radwegen und Gemeindestraßen kosten 681.000 Euro, für Sportanlagen sind 327.000 Euro budgetiert. Der Gemeindebauhof muss erneuert werden, dafür fallen Planungskosten von 250.000 Euro an, in das Feuerwehrhaus werden 239.000 Euro investiert.

Die Gemeinde Höchst benötigt weiters ein Leitungsinformationssystem für Wasser und Kanal. Dafür sind stolze 1,7 Millionen Euro erforderlich.

470.000 Euro kostet der Wasser-Notverbund mit Lustenau und
St. Margrethen, in Kindergärten und Schulen investiert die Gemeinde heuer 820.000 Euro.

Sanierung Alte Schule

Für Sanierung und Umgestaltung der Alten Schule am Kirchplatz fallen 650.000 Euro an. Das Restaurant soll umgestaltet und zum echten Treffpunkt im Ortszentrum werden. Dazu wird auch der Gastgarten entsprechend gestaltet. Insgesamt bietet das Lokal im Innen- und Außenbereich rund 100 Sitzplätze. Höchst hofft auch auf einen neuen Pächter bzw. eine Pächterin. An den Sozialfonds überweist Höchst heuer 2,78 Millionen Euro, an die Krankenanstalten 1,69 Millionen Euro. Der Schuldenstand beläuft sich auf 16,9 Millionen Euro.

Weitere Vorhaben

Für die mittelfristige Finanzplanung der Gemeinde sind bis 2025 noch weitere Vorhaben aktuell. Im Siedlungsgebiet steht die Verbindung Mühlebrunnen/L202 an, ebenso gehört der Hochwasserschutz bedacht. Eine Hafensanierung, Bushaltestellen sowie die Reaktivierung des Alten Pfarrheims stehen auf der Agenda. AJK