Lustenauf eröffnete neues Soziokulturzentrum „Dô“

Vorarlberg / 04.05.2022 • 17:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Für das Raumkonzept des Open Space brachten Jugendliche Ideen ein
Für das Raumkonzept des Open Space brachten Jugendliche Ideen ein

Lustenau Vergangenen Samstag eröffnete das neue Soziokulturzentrum Dô, ehemals eine Stickereihalle in der Dornbirner Straße. „Wir bieten einen Raum, der offen ist für soziokulturelle Aktivitäten. Das heißt, was bei uns stattfindet, ist nicht konsumorientiert, sondern die Menschen sollen zusammenkommen. Dafür stellen wir die Räume zur Verfügung“, betont Dô-Intendant Florian Gerer.

Gemeint ist, dass sich im Dô Kinder, Jugendliche und Eltern treffen, die normalerweise gar nicht zusammenkommen würden. Das Ganze befände sich gegenwärtig noch in der Findungsphase, geplant sei allerdings unter anderem ein Künstlerkollektiv mit Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Damit sei die Schnittstelle für Jugend und Kultur geschaffen. „Wir sind nicht wirtschaftlich orientiert, sondern kulturell sozial. Wir vermieten die Räumlichkeiten auch, um Generationen zu verbinden und sind für alle Inputs offen. Die Ideen der Menschen sollen zu mir kommen, wir wollen eine Plattform dafür sein“, erklärt Intendant Gerer.

Ein Raum voller Kinderträume

Zeitgleich zur Eröffnung im Dô öffnete auch die Ausstellung der Caritas Lerncafés. „Wovon träumst du?“ Diese Frage war der Ausgangspunkt eines Projekts der Caritas im ganzen Land. „Kinderträume sind lebensträume und sie sind positiv, bunt und voller Strahlkraft. Genauso vielfältig wie die Träume der Kinder ist auch das Leben der Träumenden“, sagt Bea Pröll von den Caritas Lerncafés. Entstanden ist eine Ausstellung, welche die farbenfrohen Träume und deren Hintergrundgeschichten zeigt.

Das ganze Team des Dô freut sich auf die Arbeit und darauf, Ideen, die herangetragen werden, zu verwirklichen. yas

Im Open Space der Offenen Kinder- und Jugendarbeit konnte man Buttons gestalten und Blumen aus Papier basteln.Gemeinde (2)
Im Open Space der Offenen Kinder- und Jugendarbeit konnte man Buttons gestalten und Blumen aus Papier basteln.Gemeinde (2)