Corona-Ampel auf Gelb gesprungen

Vorarlberg / 05.05.2022 • 22:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Weitere Entspannung der Verhältnisse ist in absehbarer Zeit jedoch fraglich.

SCHWARZACH Auf der fünfstufigen Corona-Ampel liegt Vorarlberg gemeinsam mit Oberösterreich und der Steiermark neuerdings etwas besser als die übrigen Bundesländer. Nämlich nicht mehr im orangen, sondern im gelben Bereich. Er steht für ein mittleres Risiko. Praktische Folgen hat diese Zuordnung durch eine Expertenkommission jedoch nicht. Abgesehen davon ist damit zu rechnen, dass es in absehbarer Zeit bei diesen Verhältnissen bleiben wird. In Vorarlberg hat sich in den vergangenen Tagen nichts Feststellbares geändert. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen ist mit durchschnittlich rund 200 genauso konstant wie die der Spitalspatienten (23). Das Prognosekonsortium des Gesundheitsministeriums geht davon aus, dass die Entspannung „mittelfristig“ vom Boden- bis zum Neusiedlersee endet. Auf ein niedriges Niveau wie im Sommer 2020 oder 2021 werde das Infektionsgeschehen kaum zurückgehen. Begründung: Der Schutz vor einer Neu- oder Wiederinfektion sinke zunehmend in der Bevölkerung. Außerdem würden sich Lockerungen von Mitte April bemerkbar machen. Durch sie sind wieder mehr Infektionen möglich geworden. Dazu kommt, dass sich neue Omikron-Varianten (BA.4 und BA.5) ausbreiten könnten. Sie sind in Südafrika bereits vorherrschend. In Österreich haben sie sich noch nicht durchgesetzt. Sie sind bisher vielmehr erst so selten festgestellt worden, dass sie für die Prognosen noch keine Rolle spielen. Laut europäischer Gesundheitsbehörde ECDC gelten sie immerhin aber nicht als besorgniserregend. JOH