Die Landeshauptstadt kommt ins Rollen

Vorarlberg / 05.05.2022 • 19:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mit dem Code HIBREGENZ gibt es derzeit eine Freischaltung und zehn Freiminuten geschenkt.
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In Bregenz sind jetzt 150 E-Scooter am Start.

BRegenz Die Roller sind da! Seit Donnerstag stehen in der Landeshauptstadt 150 E-Scooter zum Ausleihen bereit. „Das Angebot kommt zum richtigen Zeitpunkt, weil wir Mitte Juni die autofreie Innenstadt umsetzen wollen“, ist Bürgermeister Michael Ritsch überzeugt. Bregenz ist nach Dornbirn die zweite Stadt in Vorarlberg und die 13. in Österreich, die auf die türkisen elektrobetriebenen Roller von TIER abfährt. Die Regionalmanagerin Österreich des deutschen Unternehmens ist mit Marlene Johler ebenfalls eine Bregenzerin. „Wir wissen, dass es der Marlene extrem wichtig ist, dass es in Bregenz, ihrer Heimatstadt, mit den Scootern sehr gut funktioniert“, ergänzt der Bürgermeister.

70 Parkplätze

Anders als in Dornbirn, wo die Flitzer praktisch überall abgestellt werden können, wurden in Bregenz knapp 70 Parkplätze definiert, an denen die E-Scooter ausgeliehen und auch wieder abgegeben werden können. Wie’s funktioniert? TIER-App herunterladen, sich registrieren und eine Zahlungsmethode hinterlegen. Die App zeigt an, wo man das nächste freie Gefährt findet. Um den Scooter in Betrieb zu nehmen, muss der QR-Code gescannt werden. Die Aktivierungsgebühr beträgt 1 Euro, pro genutzte Minute kommen 27 Cent dazu. Betriebsleiter Severin Götsch und sein derzeit fünfköpfiges Team kümmern sich um den Service und die Reparaturen. „Wenn eine Batterie leer wird, sieht man das in der App und ein Mitarbeiter kommt vorbei, tauscht die Batterie aus und macht einen Sicherheitscheck“, erläutert Marlene Johler.

Derzeit ist an der Stadtgrenze Schluss. Der Scooter wird automatisch auf 2 km/h heruntergebremst. Das könnte sich aber bald ändern. „Wir sind in Gesprächen mit umliegenden Gemeinden, sodass wir hoffentlich bald von Bregenz bis Dornbirn ein durchgehendes Gebiet haben“, berichtet die TIER-Regionalmanagerin. Der Bürgermeister ergänzt: „Der Idealfall wäre, und da bin ich schon mit der Bürgermeisterin von Lindau im Gespräch, dass Lindau auch diese Scooter nimmt und man dann mit dem Scooter nach Lindau fahren kann, ihn dort abstellt und mit dem Schiff wieder zurückfahren kann.“ Diese grenzüberschreitenden Projekte seien natürlich eine gewisse Herausforderung, sagt Johler. „Aber wir arbeiten daran, auch mit der Schweiz.“