Welche Alternativen es zur Öl- und Gasheizung gibt

Vorarlberg / 05.05.2022 • 16:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Michael Braun informiert über klimafreundliche Heizungsformen.Stadt Bludenz

Michael Braun informiert über klimafreundliche Heizungsformen.Stadt Bludenz

Energieberater und Haustechnikprofi Michael Braun hat zum Vortrag geladen.

Bludenz Die Veranstaltungsreihe der Stadt Bludenz Umwelt im Gespräch lud am Mittwoch, 4. Mai, zu einem Vortrag in die Remise Bludenz ein. Energieberater und Haustechnikprofi Michael Braun vom Energieinstitut Vorarlberg zeigte Alternativen zu klimaschädlichen Stoffen wie Heizöl, Kohle oder fossilem Gas zur Wärmebereitstellung.

Das Ziel der Vorarlberger Energieautonomie beschreibt, bis 2050 den kompletten Energiebedarf Vorarlbergs mit erneuerbaren Energien abzudecken, um die Klimaschutzziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Aber auch unvorhersehbare Preisschwankungen und Lieferengpässe bereiten Wohnraumbesitzern in letzer Zeit Sorgen. Deswegen veranstalteten die e5-Teams Bludenz, Bürs und Nüziders einen kostenlosen Infoabend für alle Interessierten.

Sich rechtzeitig informieren

Über 200 Besucher füllten vergangenen Mittwochabend den Veranstaltungsaal der Remise. Das Energieinstitut Vorarlberg zeigte zeitgemäße Heizungsformen und Fördermöglichkeiten auf. Verschiedenste moderne Heizsysteme wie Stückholz- oder Pelletsheizung, Wärmepumpen oder Nahwärmesysteme wurden vorgestellt. Aber auch Fördermöglichkeiten von Bund, Land und Gemeinden wurden diskutiert. „Wer sich frühstmöglich über einen Heizungswechsel informiert, kann zeitgerecht auf die verschiedenen Fördertöpfe zugreifen und die passende Alternative auswählen. Um die Klimaautonomie erreichen zu können, ist das Mitwirken jedes Einzelnen wichtig“, sagt Stadträtin Martina Brandstetter.

Weitere Informationen dazu, welche Heizung sich für welches Gebäude eignet, welche Förderungen es gibt und wie der Ausstieg aus Öl und Gas gelingen kann, sind online unter www.energieinstitut.at zu finden.

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