100 Stimmen erklangen für Menschen in Not

Vorarlberg / 06.05.2022 • 15:54 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
150 Mitwirkende sangen und spielten beim Benefizkonzert für Ärzte ohne Grenzen.<span class="copyright">me/3</span>
150 Mitwirkende sangen und spielten beim Benefizkonzert für Ärzte ohne Grenzen.me/3

Benefizkonzert mit drei Chören und Ärzteorchester Barcelona.

Schwarzenberg Mit Standing Ovations bedankten sich rund
600 Besucherinnen und Besucher bei allen Mitwirkenden, die sich beim Benefizkonzert für Ärzte ohne Grenzen unter dem Motto „Not kennt keine Grenzen. Musik kennt keine Grenzen“ mit Können und Herzblut in den Dienst der guten Sache gestellt hatten. Einhundert Sängerinnen und Sänger aus drei Vorarlberger Chören trafen auf ein ganz spezielles Gastorchester aus Barcelona: Ars Medica, bestehend aus 40 Ärztinnen und Ärzten aus Katalonien, stand gemeinsam mit dem Chor Pro Musica (Krumbach-Langenegg), dem Chor St. Martin (Alberschwende) und dem Männergesangsverein Höchst 1864 auf der Bühne des Angelika-Kauffmann-Saals in Schwarzenberg.

Klangreigen

Die drei Chöre, alle unter dem Dirigat von Mathias Wachter, eröffneten den Klangreigen und stellten sich dem Publikum mit ausgewählten A-capella-Liedern vor. Besonderen Anklang fand die Uraufführung der „Ode an den Bregenzerwald“ aus der Feder des Dirigenten Mathias Wachter. Das neunjährige Vorarlberger Nachwuchstalent Aljosa Marinkovic, mehrfacher Preisträger bei internationalen Nachwuchsbewerben, leitete mit Klaviermusik von Joseph Haydn über zum Beethoven-Schwerpunkt des Konzerts. Beim Tripelkonzert op.56 für Trio und Orchester brillierten Wolfgang Redik (Violine), Franz Ortner (Cello) und Zamir Kabo (Klavier) als Solisten.

Fulminanter Höhepunkt

Zum Höhepunkt des Benefizkonzerts erklang Ludwig van Beethovens Chorfantasie op. 80. Bei dem fulminanten Schlusswerk stellten neben den 100 Sängern und dem 50-köpfigen Orchester auch die Solisten Maria Badias (Klavier), Bettina Wechselberger (Sopran), Elisabeth Uhl (Sopran), Verena Bodem-Marxgut (Alt), Stefan Rüf (Tenor), Michael Rusch (Tenor) und Mathias Wachter (Bass) ihr Können unter Beweis. Die musikalische Gesamtleitung oblag dem spanischen Dirigenten Alfons Reverté. „Alle 150 Mitwirkenden haben sich ehrenamtlich in den Dienst unserer Hilfsorganisation gestellt und einen sehr berührenden Abend gestaltet“, bedankte sich Dr. Michael Rösch, Vorstandsmitglied von Ärzte ohne Grenzen, für das besondere Engagement aller Beteiligten und insbesondere beim Veranstaltungsteam mit Maria Badias, Zamir Kabo und Mathias Wachter. ME

Dr. Michael Rösch berichtete über aktuelle Herausforderungen der Hilfsorganisation.
Dr. Michael Rösch berichtete über aktuelle Herausforderungen der Hilfsorganisation.
Solistin Maria Badias, Chorleiter Mathias Wachter und Dirigent Alfons Reverté.
Solistin Maria Badias, Chorleiter Mathias Wachter und Dirigent Alfons Reverté.