Mehrerauerbrücke wird saniert

Vorarlberg / 06.05.2022 • 15:54 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Mehrerauerbrücke in Bregenz wird für 400.000 Euro auf Vordermann gebracht.
Die Mehrerauerbrücke in Bregenz wird für 400.000 Euro auf Vordermann gebracht.

Baustelleneinrichtung ab Montag, Arbeiten beginnen am 16. Mai.

Bregenz Die in der 1980er-Jahren erbaute Mehrerauerbrücke über die Landestraße sowie das Bahngleis in Richtung Festspielparkplatz in Bregenz ist in die Jahre gekommen. Die hohe Belastung durch den Verkehr hat seine Spuren hinterlassen. Im Jahr 2006 wurde sie erstmals saniert und erweitert. Seither ist die Brücke mit einem breiten Geh- und Radweg ausgestattet und somit eine viel genutzte Verbindung zu Strandbad, Hallenbad oder Festspielhaus.

Arbeiten dauern bis 1. Juli

Doch die Strapazen der vergangenen Jahre sind dem Bauwerk anzumerken, und die Dehnungsfugen müssen nun endgültig erneuert werden. Aus diesem Grund muss die Brücke vom 16. Mai bis zum 1. Juli halbseitig gesperrt werden. Dennoch soll die Brücke befahrbar sein. Eine Baustellenampel wird den Verkehr regeln. Somit ist das Fahren in beiden Fahrtrichtungen trotz der Baustelle möglich. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke, wenn auch erschwert, immer benutzen. Die Zufahrt zum Lidl sowie Bauhaus wird während der gesamten Bauphase ungehindert möglich sein. Bereits am Montag, 9. Mai, wird mit der Baustelleneinrichtung begonnen, und die Bauarbeiten beginnen dann eine Woche später. Im Zuge der Sanierung wird außerdem das Brückengeländer neu gestrichen.

Totalsperre in der Nacht

Auch Arbeiten, die eine Totalsperre der Brücke erfordern, stehen auf dem Programm. Hierfür werden die Mitarbeitenden aber Nachtschichten einlegen, um den Tagesverkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Aller Voraussicht nach wird die Mehrerauerbrücke dann für zwei bis drei Nächte in der Endphase der Sanierungsarbeiten jeweils ab 20 Uhr gesperrt sein.

Die Kosten für die Sanierung betragen in etwa 400.000 Euro. Es wird empfohlen, in der Zeit der Bauarbeiten die Mehrerauerbrücke zu meiden und, wenn möglich, großräumig über Heldendankstraße oder die Reutegasse auszuweichen.