Nur das Beste für Mama

Vorarlberg / 06.05.2022 • 16:06 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Nur das Beste für Mama

Zum Muttertag gibt es bei Alexandra Frick Laugenherzen.

Nenzing In diesem Jahr backt Alexandra Frick in ihrer Backstube zum Muttertag Laugenherzle. Dieses Gebäck eignet sich wunderbar für ein Muttertagsfrühstück oder als kleines Geschenk. Denn etwas Selbstgebackenes ist doch immer eine schöne Art, einem lieben Menschen auf ganz persönlichem Wege Danke zu sagen. Dazu ein selbstgepflückter Wiesenblumenstrauß und die Herzen der Mamas schmelzen dahin.

Wie es geht?

Die Hefe wird in eine Rührschüssel gegeben und mit dem Wasser gut verrührt, bis sie sich aufgelöst hat. Die restlichen Zutaten des Teiges werden hinzugefügt und alles wird per Küchenmaschine oder von Hand ca. sieben Minuten langsam und ca. sechs Minuten schneller zu einem glatten Teig geknetet. Der Teig ist eher fest, aber dennoch geschmeidig.

Danach formt man den Teig zu einer Kugel und lässt ihn in einer Schüssel zugedeckt ungefähr 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen. Der Teig wird auf die Arbeitsfläche gelegt und in 80 Gramm schwere Stücke aufgeteilt. Zusätzliches Mehl ist hier nicht nötig. Die Teigstücke werden rund geschliffen (Teigling in der Hand und mit etwas Druck kreisförmig drehen, bis eine glatte Oberfläche entsteht) und für ca. zehn Minuten rasten gelassen. Anschließend werden die Kugeln länglich geformt. Dazu nimmt man die Teigkugel und drückt sie mit den Fingern ein wenig flach. Zuerst wird die obere Seite zur Mitte eingeschlagen und festgedrückt. Den Vorgang wiederholt man mit der unteren Seite. Dann drückt man die Naht mit den Fingerspitzen vorsichtig zusammen und formt den Teig länglich. So entsteht ein schöner Strang. Alle Teigkugeln werden so vorbereitet. Nun werden die Teigstränge zu Herzen geformt. Die Enden werden in der Mitte gut zusammengedrückt. Die Teigherzle legt man nun auf eine Dauerbackfolie (alternativ ein dünnes Backpapier mit einem neutralen Öl bepinseln) und lässt die Herzen mit einem trockenen Küchentuch ca. 30 Minuten bei Raumtemperatur gehen. Anschließend kommen die Teigherzle unbedeckt für ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank. Die kühle Teigruhe ist wichtig, damit die Teighaut etwas antrocknet und die Lauge nicht in das Teiginnere gelangt.

Den Backofen kann man zwischenzeitlich auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Teigherzle werden nun belaugt. Bei der Verwendung von Natronlauge ist es wichtig, Hände und Augen zu schützen (Handschuhe, Schutzbrille verwenden). Die Natronlauge wird in eine Schüssel gefüllt. Die Teigherzle taucht man für ca. zehn Sekunden mit der Oberseite nach unten in die Lauge. Mithilfe einer Schaumkelle können die Teiglinge herausgenommen werden.

Abschließend werden sie je nach Wunsch mit Sesam, Mohn oder Streusalz bestreut. Die Herzle werden für ca. 13 Minuten bei 220 Grad Ober- und Unterhitze gebacken. Nach den ersten paar Minuten wird die Backofentüre kurz geöffnet, um die Feuchtigkeit abzulassen. AFB

Alexandra Frick backt zum Muttertag Laugenherzchen – eine schöne Art, um lieben Menschen Danke zu sagen. AFB
Alexandra Frick backt zum Muttertag Laugenherzchen – eine schöne Art, um lieben Menschen Danke zu sagen. AFB

Zutaten

Für ca. 8 Herzle

 180  g Wasser (ca. 20 Grad)

 100  g Milch (kühl)

 500  g Weizenmehl 700

 10  g Bio-Hefe

 10  g Salz

 8  g Backmalz

 30  g Butter, zimmerwarm

  3- bis 4-prozentige Natronlauge

  Mohn, Sesam, Streusalz