Finaleinzug für den RHC Dornbirn vertagt

Vorarlberg / 10.05.2022 • 16:42 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Zuschauer bekamen ein spannendes Spiel zu sehen.
Die Zuschauer bekamen ein spannendes Spiel zu sehen.

Das Halbfinal-Spektakel endet erneut im Penaltyschießen.

Dornbirn Was für ein Halbfinalkrimi zwischen dem RHC Dornbirn und dem Genéve RHC: Die Westschweizer hatten im Penaltyschießen vergangenen Samstag das Glück auf ihrer Seite und erzwangen ein Entscheidungsspiel in Genf. Obwohl die Dornbirner ihren Matchball nicht nutzen konnten, lebt die Chance auf den Finaleinzug nach wie vor.

Top Stimmung in der Stadthalle

Die Zuschauer in der fast vollbesetzten Stadthalle bekamen eine unterhaltsame Partie zu sehen und sorgten für eine außergewöhnliche Stimmung. Die Gäste, ohne die kurzfristig erkrankten Spielmacher Desponds und Brentini angereist, igelten sich defensiv regelrecht ein. Die Hausherren hatten zwar das ganze Spiel über mehr Ballbesitz, doch hundertprozentige Abschlussmöglichkeiten blieben rar. Nach einer guten Viertelstunde wurde eine blaue Karte durch Hagspiel für die Messestädter zum Verhängnis. Portugal drückte im Powerplay den Ball zur 1:0-Führung über die Linie. Zwei Minuten vor dem Kabinengang machte Hagspiel seine Untugend wieder gut und bezwang Torhüter Silva am kurzen Eck zum verdienten Ausgleich.

Torhüter in Hochform

Nach Seitenwechsel ein ähnliches Bild, die Dolce-Equipe zeigte sich bemüht und machte das Spiel, doch spätestens wenn mal ein Ball den gut organisierten Abwehrriegel der Calvinstädter durchdrang, war bei Torhüter Silva Endstation. Der Goalie war an diesem Abend kaum zu knacken und musste einige Blessuren wegstecken. Aber auch auf der anderen Seite entschärfte Gomes Da Silva einige brenzlige Situationen. Beflügelt von der lautstarken Heimkulisse schafften die Messestädter in der 43. Minute durch Fäßler den langersehnten Ausgleich. In den Schlussminuten der regulären Spielzeit bekamen die Genfer nochmals Aufwind und fanden gute Chancen vor. Da auch die Verlängerung keinen Sieger hervorbrachte, musste wie schon bei der Auftaktpartie in Genf das Penaltyschießen über den Ausgang der Partie entscheiden. Die Gastgeber führten lange, doch Genf zeigte sich mit seinen letzten beiden Schützen treffsicherer und revanchierte sich für die Heimniederlage mit 2:3.

Große Enttäuschung

Am Ende war die Enttäuschung bei den Spielern und Fans groß. „Es war alles angerichtet und zum Greifen nah. Wir hätten eigentlich gewinnen müssen. Schade, jetzt müssen wir in Genf nochmals eine Glanzleistung abliefern, um die Saison nicht nächsten Samstag frühzeitig zu beenden“, so Dornbirns Torhüter Abraoo Gomes Da Silva. cth

Auch das zweite Spiel gegen die Genfer ging ins Penaltyschießen.cth (2)
Auch das zweite Spiel gegen die Genfer ging ins Penaltyschießen.cth (2)