Der Leutbühel im neuen gelben Kleid

Vorarlberg / 12.05.2022 • 21:01 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Der Leutbühel von oben: Der Baumhain und der Brunnen dominieren den Platz. VN/Steurer
Der Leutbühel von oben: Der Baumhain und der Brunnen dominieren den Platz. VN/Steurer

Am Samstag wird der Abschluss des zweiten Bauabschnitts gefeiert. Ganz fertig ist man aber noch nicht.

Bregenz Es ist angerichtet am Leutbühel in Bregenz, oder zumindest fast. Am Samstag findet das große Eröffnungsfest statt. In zwei Wochen sollten dann auch die fehlenden Tonnen Asphalt dort sein, wo sie hingehören.

Rückblick: Mitte September fiel der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt der Quartiersentwicklung am Leutbühel, in der Maurachgasse, im Apothekergässle und in der Deuringstraße. In den vergangenen Monaten wurden die Leitungen im Untergrund und die Hausanschlüsse erneuert und die beiden Brunnen am Leutbühel und in der Maurachgasse saniert und versetzt. Am Leutbühel ist außerdem ein neuer Baumhain und in der Maurachgasse eine neue Wasserrinne entstanden. Vor knapp zwei Wochen haben die Arbeiter mit den Asphaltierungsarbeiten begonnen. Mit Ausnahme der Maurachgasse, die neu gepflastert wurde, tragen die Straßen im Baustellenbereich jetzt den für Bregenz typischen gelben Belag. Die Farbe, die bereits den Festspielvorplatz, den Hafenvorplatz, den  Kornmarktplatz und Teile der Kirchstraße und der Römerstraße ziert, ist dem Konglomerat des Pfänderstocks entlehnt. Ganz fertig ist man mit dem Asphaltieren allerdings noch nicht. Grund dafür sind technische Probleme und Lieferschwierigkeiten.

25 Tonnen

„Die Mischanlage für den Asphalt hatte zweimal eine Störung, und damit war die Mischung, die drinnen war, nicht mehr zu verwenden“, erläutert Stadtsprecher Sebastian Rauch auf Anfrage. Insgesamt fehlen dadurch 25 Tonnen Mischgut sowie  Bindemittel. „Vor allem das Bindemittel ist das Problem, das ist derzeit aufgrund des Embargos und der schwierigen Rohstoffsituation nicht zu bekommen“, ergänzt Rauch. Von der vorübergehenden Asphaltlosigkeit betroffen sind das Apothekergässle und die Verlängerung der Belrupstraße zwischen Deuringstraße und Maurachgasse. „Bis in zwei Wochen wird das nachgefertigt“, ist der Stadtsprecher zuversichtlich.

Auch dem Eröffnungsfest soll nichts im Wege stehen. Neben dem Leutbühelprojekt wird auch die Fertigstellung der Umbauarbeiten im Rathaus gefeiert. Die Kirchstraße, die Römerstraße, die Rathausstraße und Anton-Schneider-Straße sind am Samstag für den Verkehr gesperrt. VN-ger, pem

Das Apothekergässle soll in zwei Wochen fertiggestellt werden.

Das Apothekergässle soll in zwei Wochen fertiggestellt werden.

Ich finde es toll, dass man endlich mal den Brunnen sieht. Der war sonst immer etwas versteckt. Und es ist weitläufiger. Man hat auch Platz zum Sitzen. Die Farbe des Bodens passt jetzt zu dem Haus daneben. Schöner als davor. Ingrid Gantner aus Lauterach,77 Jahre

Ich finde es toll, dass man endlich mal den Brunnen sieht. Der war sonst immer etwas versteckt. Und es ist weitläufiger. Man hat auch Platz zum Sitzen. Die Farbe des Bodens passt jetzt zu dem Haus daneben. Schöner als davor. Ingrid Gantner aus Lauterach,77 Jahre

Die Maurachgasse wurde nicht asphaltiert, sondern neu gepflastert.
Die Maurachgasse wurde nicht asphaltiert, sondern neu gepflastert.
Es ist sehr ansprechend. Ich arbeite in Bregenz und finde, dass es ein schöner Sammelpunkt ist. Ich mag die helle Farbe und die Bäume. Sehr aufhellend. Man muss sagen, es ist wirklich sehr gut gelungen. Karin Dorner aus Egg, 56 Jahre

Es ist sehr ansprechend. Ich arbeite in Bregenz und finde, dass es ein schöner Sammelpunkt ist. Ich mag die helle Farbe und die Bäume. Sehr aufhellend. Man muss sagen, es ist wirklich sehr gut gelungen. Karin Dorner aus Egg, 56 Jahre

Ich finde es schön, dass man das gemacht hat. Es schaut einladend aus. Man kann sich jetzt hinsetzten und die Kinder können spielen. Es ist besser für die Kleinen, dass es keine Pflastersteine mehr gibt. Es ist eine Aufwertung der Stadt. Julia Lukac aus Bregenz, 26 Jahre (mit Tochter Olivia)

Ich finde es schön, dass man das gemacht hat. Es schaut einladend aus. Man kann sich jetzt hinsetzten und die Kinder können spielen. Es ist besser für die Kleinen, dass es keine Pflastersteine mehr gibt. Es ist eine Aufwertung der Stadt. Julia Lukac aus Bregenz, 26 Jahre (mit Tochter Olivia)

Die Asphaltfarbe ist dem Konglomerat des Pfänderstocks entlehnt.

Die Asphaltfarbe ist dem Konglomerat des Pfänderstocks entlehnt.