Showdown in Genf

Vorarlberg / 13.05.2022 • 15:46 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Am Samstag geht es für die Equipe von Trainer Francesco Dolce (Mitte) in Genf um alles.cth
Am Samstag geht es für die Equipe von Trainer Francesco Dolce (Mitte) in Genf um alles.cth

Der RHC Dornbirn kämpft am Wochenende um den Finaleinzug.

Dornbirn „Siegen oder fliegen“ heißt es am heutigen Samstag für den Rollhockeyclub Dornbirn. Nach den dramatischen beiden vorangegangenen Spielen, die jeweils im Penaltykrimi ihren Sieger fanden, kommt es am Samstag in Genf zum großen Showdown um den Finaleinzug. Diessbach steht bereits als Finalist fest und wartet gespannt auf seinen Gegner für die Best-of-Five-Serie um den Schweizer Meistertitel.

Das dritte Spiel entscheidet

Im Alles-oder-nichts-Spiel stehen sich zwei Teams gegenüber, die sich im Semifinale ein bislang noch nie dagewesenes Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Eine Woche nach dem kräfteraubenden 2:3 nach Penaltykrimi gegen Genf wollen die Dornbirner nach ausgiebiger Regeneration und dosiertem Training im dritten Spiel nochmals alles aus sich herausholen. Gewinnen die Dornbirner gegen die favorisierten Genfer, wäre es die erste Finalteilnahme in der höchsten Schweizer Liga. „Das Halbfinale ist für uns nach einem durchwachsenen Herbst und Frühjahr bereits ein großer Erfolg. Die ersten beiden Spiele haben gezeigt, dass Nuancen den Ausschlag geben können, wir haben nichts zu verlieren, werden alles geben und schauen, was am Ende herauskommt“, sagt Torhüter Abraoo Gomes Da Silva, der erneut einer der Schlüsselfiguren sein wird. „Das wird ein richtiges Endspiel zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe, bei dem wir technisch sowie taktisch gut agieren müssen. Wir werden keinesfalls in Ehrfurcht erstarren, denn was möglich ist, zeigte das Auftaktspiel in Genf“, ergänzt RHC-Kapitän Roche Brunner.

Optimistischer Coach

Auch Trainer Francesco Dolce glaubt an seine Männer: „Wir haben am vergangenen Samstag zu Hause eine große Chance verpasst, das Semifinale abzuschließen. Das Finale liegt noch in unseren Händen aber wir müssen unser Rollhockeyspiel aufziehen, ohne den Kopf zu verlieren“, erklärt er. cth