Vorarlberg hat niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz

Vorarlberg / 13.05.2022 • 18:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Impfpflicht-Volksbegehren demnächst im Nationalrat.

wien Mit 4555 Corona-Neuinfektionen, die vom Gesundheits- und Innenministerium mit Stichtag Freitag in den vergangenen 24 Stunden registriert worden sind, liegt die Zahl knapp unter dem Schnitt der letzten sieben Tage von 4660. Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug 363,3 Fälle auf 100.000 Einwohner. Die Zahl der Krankenhauspatienten sinkt weiter und lag bei 807 Personen, vor einer Woche waren es noch knapp über 1000.

Die effektive Reproduktionszahl liegt weiter unter der kritischen Eins bei 0,93 nach 0,90 in der Vorwoche, wie aus dem Update der Experten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und der TU Graz hervorgeht. Die R-Zahl bezieht sich jeweils auf die vorangegangenen 13 Epidemietage. Die tägliche Steigerungsrate wurde mit minus 0,2 Prozent beziffert.

Nach Bundesländern aufgeschlüsselt weist Wien mit 473 die höchste 7-Tages-Inzidenz auf, insgesamt gibt es ein Ost-West-Gefälle, denn auch Niederösterreich und das Burgenland weisen Werte über dem Österreich-Schnitt auf (447,7 bzw. 437,1). Mit Abstand folgen Salzburg (326,3) Oberösterreich (302,9), Kärnten (282,9), Tirol (278,4), die Steiermark (269,4) sowie Vorarlberg (268,7) mit dem niedrigsten Wert.

Am kommenden Donnerstag wird im Nationalrat das Volksbegehren „Impfpflicht: Striktes Nein“ behandelt. Es wurde von 270.000 Personen unterstützt. Derzeit ist die Impfpflicht jedoch ausgesetzt.