Wachsam in und über Vorarlberg

Vorarlberg / 22.05.2022 • 22:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Fernmelder aus dem Pongau stellen die Datenübertragung sicher. ÖBH/Koppitz
Fernmelder aus dem Pongau stellen die Datenübertragung sicher. ÖBH/Koppitz

Salzburger Soldaten sichern den Vorarlberger Luftraum für das Weltwirtschaftsforum.

Bregenz Mit Sonntag begann für 1000 Soldaten, zehn Hubschrauber und zehn Flugzeuge des Bundesheeres der Einsatz in und über Vorarlberg und Tirol. Sie kontrollieren bis zum 26. Mai den westösterreichischen Luftraum zur Sicherung des Wirtschaftsgipfels in Davos. Gut 15 Kilometer südlich der Vorarlberger Grenze trifft sich hier jährlich die wirtschaftliche und politische Weltelite.

1000 Soldaten im Einsatz

Für „Dädalus 2022“ wurden mit dem größten Hubschrauber des Bundesheeres, dem S-70 „Black Hawk“, eine Agusta Bell 212 und einer leichten Alouette III drei Helikopter zum Flughafen Hohenems verlegt. Sie bilden die Basis für das ERTA-Team (Emergency Response Team Air, Notfallreaktionsgruppe Luft) die Eingreiftruppe bei Notfällen.

Doch auch am Boden wurden die Kapazitäten aufgestockt. Das Radarbataillon 2 aus Salzburg ist mit mehreren Radargeräten im Land in Position. Ihre Aufklärungs- und Zielzuweisungsradargeräte blicken in enge Talschaften und ergänzen die Radarstationen im Dreiländereck, um die Flugbeschränkungszone rund um Davos in allen Flughöhen zu kontrollieren. Den Datenaustausch stellen Fernmeldesoldaten aus dem Pongau sicher. Unterstützt werden die Salzburger Soldaten vor allem logistisch durch 300 Soldaten des Militärkommandos Vorarlberg.

Das Bundesheer bittet um Verständnis für die damit verbundenen verstärkten Flugbewegungen über Vorarlberg. So waren am Freitag zu Übungszwecken auch Schweizer Kampfflugzeuge über Vorarlberg im Einsatz.

Das Radar in Sulzberg sucht Tiefflieger.
Das Radar in Sulzberg sucht Tiefflieger.
Ein Black Hawk gastiert in Hohenems.
Ein Black Hawk gastiert in Hohenems.