Ein Dankeschön der besonderen Art

Vorarlberg / 24.05.2022 • 16:17 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Vorstandsmitglieder Elke Geiger, Regina Forster und Doris Fink verteilten die Taschen.<span class="copyright">me</span>
Die Vorstandsmitglieder Elke Geiger, Regina Forster und Doris Fink verteilten die Taschen.me

Frühstücksgruß des Alten- und Krankenpflegevereins Krumbach.

Krumbach Mit einem „Frühstücksgruß für Klienten, pflegende Angehörige und 24-Stunden-Pflegepersonal“ überraschte kürzlich der Vorstand des Alten- und Krankenpflegevereins Krumbach. Dass diese Aktion auf eine derart positive Resonanz, Freude und Dankbarkeit stoßen würde, hätten sich die Verantwortlichen des Vereins niemals erwartet. „Die Idee zu dieser Aktion wurde eigentlich aus der Aktion ‚Demenz‘ heraus geboren. Da wir es aber bei unseren Klienten nicht nur mit dementiell erkrankten Personen zu tun haben, haben wir dem Kind einen etwas anderen Namen gegeben“, erläutert Obmann Patrick Fink.

40-jähriges Jubiläum

Zudem begeht der Alten- und Krankenpflegeverein Krumbach in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestandsjubiläum, da passte diese Aktion als Highlight gut ins Jahresprogramm. Vorstandsmitglied Elke Geiger, die bei der Lebenshilfe Langenegg angestellt ist, kreierte gemeinsam mit ihren „Mitarbeitern mit besonderem Unterstützungsbedarf“ die Taschen, die zur Auslieferung des Frühstücks eigens angefertigt wurden. Mit regionalen Produkten von der Hofkäserei Engel, der Metzgerei Fink, der Grenzbäckerei Schädler, dem Krumbacher Sparmarkt und der hausgemachten Marmelade von Vorstandsmitglied Doris Fink wurden die Taschen befüllt und mit einem Begleitschreiben des Vorstands am Morgen an die Haustüren geliefert.

Wertschätzung

Dieses Frühstück sollte ein Dankeschön der besonderen Art an Klienten, pflegende Angehörige, aber auch Pflegepersonen sein, die oft 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche mit Pflege- und Betreuungsaufgaben gefordert sind. „Diese Aktion soll zum einen die Wertschätzung und den Respekt gegenüber der Arbeit von pflegenden Angehörigen und dem 24-Stunden-Pflegepersonal ausdrücken, zum anderen soll sie auch für den wertvollen Beitrag sensibilisieren, der zum Wohle des Nächsten und für die Gesellschaft geleistet wird“, so Fink. ME