Im Schlachthof könnten bald Skateboards rollen

Vorarlberg / 25.05.2022 • 19:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wo hinter dem Dornbirner Bahnhof früher Vieh geschlachtet wurde, könnte bald eine Skaterhalle entstehen.VN/Stiplovsek
Wo hinter dem Dornbirner Bahnhof früher Vieh geschlachtet wurde, könnte bald eine Skaterhalle entstehen.VN/Stiplovsek

Stadtvertretung lässt Idee einer Skaterhalle prüfen.

Dornbirn Auf Antrag der Grünen, SP, FP und Neos beschloss die Dornbirner Stadtvertretung, sowohl den leer stehenden Schlachthof als auch den Keller der Stadthalle von der Stadtverwaltung auf seine Tauglichkeit als Skaterhalle prüfen zu lassen. Zwar soll sich die Stadt beide Standorte anschauen, nur der Schlachthof hinter dem Bahnhof stieß jedoch auf nennswerten Zuspruch der Fraktionen.

Der Stadthalle erteilte für die ÖVP Stadträtin Karin Feurstein-Pichler eine Absage, zu hoch seien die Kosten, die man für Brandschutz, Toiletten et cetera aufbringen müsste, um das nicht für Publikumsverkehr geschaffene Untergeschoss herzurichten. Auch Bürgermeisterin Andrea Kaufmann stimmte dem zu. „Essenzielle Hochbauprojekte dürfen dafür nicht in Verzug kommen“, forderte Feurstein-Pichler zudem.

Hochbaustadtrat Christoph Waibel (FP) konnte dem Stadnort Schlachthof jedoch viel abgewinnen. „Wir haben ja heuer schon 600.000 Euro für den Skaterplatz, der nicht gebaut wird, budgetiert“, sagte er.

„Skaterhalle bis Herbst“

Die Freude über das Schlachthof-Projekt teilte Bürgermeisterin Andrea Kaufmann nur eingeschränkt. „Der Schlachthof ist ein Abbruchgebäude“, erklärte sie. Er könne nur eine Übergangslösung sein, in die man nicht viel Geld hineinstecken dürfe. Bei den Dornbirner Grünen ist die Freude indes ungebrochen, „ich bin guter Dinge, dass wir im Herbst eine Skaterhalle in Dornbirn haben werden“, erklärte hernach Jugendstadtrat Aaron Wölfling von den Grünen. VN-pes