Erster bestätigter Affenpockenfall in Vorarlberg

Vorarlberg / 22.06.2022 • 11:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Gesundheitslandesrätin Rüscher: Vereinbarte Abläufe funktionieren, Ermittlung von Kontakten läuft

Bregenz Vorarlberg hat seit gestern Abend, Dienstag, 21. Juni, einen ersten bestätigten Fall einer Affenpocken-Erkrankung. Nach Feststellung der Fakten informiert Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher die Öffentlichkeit. „Es besteht kein Grund zur Beunruhigung“, betont Rüscher: „Wir haben damit gerechnet, dass auch in Vorarlberg bestätigte Fälle auftreten werden und sind darauf vorbereitet. Die dafür vereinbarten Maßnahmen sind eingeleitet, die Abläufe funktionieren. Die Ermittlung von Kontaktpersonen ist bereits beim Auftreten des Verdachtsfalls erfolgt”, heißt es in einer offziellen Aussendung des Landes.

Zu dem konkreten Fall: Betroffen ist eine 45-jährige Person, die aus einem Risikogebiet eingereist ist. Ca. eine Woche nach ihrer Rückkehr machten sich Symptome in Form von Fieber und einem schmerzhaften Bläschenausschlag bemerkbar. Daraufhin wurden die erforderlichen Proben genommen und an die Virologie der Universität Wien gesendet. Gleichzeitig wurden die Landessanitätsdirektion und die zuständige Bezirkshauptmannschaft informiert. Er befindet sich in einem guten Allgemeinzustand, alles deutet auf einen leichten Krankheitsverlauf hin. Bis zum Abheilen der Bläschen (=Ende der Infektiosität) befindet er sich in häuslicher Absonderung, so das Land in der Aussendung weiter.

Aufgrund des Untersuchungsbefundes und der Reisevorgeschichte erfüllte die Person die Falldefinition einer wahrscheinlichen Infektion mit Affenpocken, weshalb eine Absonderung als Verdachtsfall mittels Absonderungsbescheid am Freitag, 17. Juni erfolgte. Die Erhebung der Kontaktpersonen erfolgte durch die zuständige Bezirkshauptmannschaft: Am Dienstagabend, 21. Juni erfolgte die Laborbestätigung von der Virologie der Universität Wien mittels PCR-Test.