Immer noch Rätsel um Bluttat in Feldkirch

Vorarlberg / 04.07.2022 • 11:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Immer noch Rätsel um Bluttat in Feldkirch
Der Tatort in Feldkirch-Tisis. Vn/Rauch

Tatverdächtige Sohn von 85-jährigem Opfer konnte noch nicht einvernommen werden.

Feldkirch In der Nacht auf Sonntag fiel ein 85-jähriger Mann in Feldkirch einer Bluttat zum Opfer (die VN berichteten). Der Pensionist war durch mehrere Messerstiche tödlich verletzt worden. Mutmaßlicher Täter war sein 30-jähriger Sohn.

Verdächtiger im LKH Rankweil

Das Landeskriminalamt in Bregenz ist nach wie vor mit der Aufklärung beschäftigt. Der tatverdächtige Sohn konnte laut Polizeisprecher Rainer Fitz aufgrund seiner schlechten psychischen Verfassung nach wie vor noch nicht einvernommen werden. Er befindet sich mittlerweile im Landeskrankenhaus Rankweil.

Motiv und Hintergründe der Tat, etwa eine mögliche Überforderung bei der Pflege des 85-Jährigen, bleiben damit vorerst weiter im Dunkeln. Zu der Bluttat soll es am Sonntag zwischen 2 und 3 Uhr früh in der gemeinsamen Feldkircher Wohnung gekommen sein. Das Opfer erlitt mehrere Messerstiche und starb kurz darauf. Ein Nachbar, der Lärm gehört hatte, alarmierte die Einsatzkräfte.

Der 30-jährige Sohn wurde noch am Tatort festgenommen. Eine Obduktion des 85-Jährigen werde in den nächsten Tagen stattfinden, so die Polizei. Die Untersuchungen führt das Landeskriminalamt. Man werte Tatortspuren aus und befrage Zeugen. Weitere Auskünfte zu den Ermittlungen könne man derzeit nicht erteilen, hieß es.

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