VN-Wanderserie: Über den Klettersteig auf die Madrisella

Vorarlberg / 09.07.2022 • 11:00 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Der Klettersteig Madrisella erfordert Ausdauer, hat aber auch viele schöne Seiten zu bieten. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Der Klettersteig Madrisella erfordert Ausdauer, hat aber auch viele schöne Seiten zu bieten. Oliver Ihring

Der erst vier Jahre alte Klettersteig weist eine Schwierigkeit von C/D auf. Zurück geht es über die Versettla. Wer mag, kann im Anschluss noch den Klettersteig Burg (A/B) machen.

Gaschurn Unsere heutige Wanderung wird luftig und kräftezehrend, aber auch sehr abwechslungsreich. Der Klettersteig Madrisella ist nichts für schwache Nerven, aber wer Ausdauer und Stärke beweist, der wird mit einem schönen Steig, natürlichen Tritten und einer beeindruckenden Landschaft belohnt.

Wir gondeln mit der Versettlabahn zur Bergstation. Ein wahres Kinderparadies befindet sich hier. Unser Ziel ist aber die Madrisella, jedoch nicht über den Normalweg, sondern über den Klettersteig. Daher folgen wir den Schildern mit der Aufschrift „Klettersteig Madrisella“. Dazu müssen wir erst einmal ein gutes Stück auf breiten Forstwegen hinunterwandern, bis wir zur Alpe Nova kommen. Deren Kühe laufen von der Bergstation bis zur Alpe frei herum, weshalb Wanderer Rücksicht nehmen sollten.

Die Nova Stoba. Hier können sich auch Kinder austoben. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Die Nova Stoba. Hier können sich auch Kinder austoben. VN/JUN
Kühe der Alpe Nova laufen hier frei herum. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Kühe der Alpe Nova laufen hier frei herum. VN/JUN
Auf einem breiten Forstweg geht es zuerst ein wenig hinunter. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Auf einem breiten Forstweg geht es zuerst ein wenig hinunter. Oliver Ihring
Die Alpe Nova in Sicht. Wir gehen weiter in das Tal hinten hinein. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Die Alpe Nova in Sicht. Wir gehen weiter in das Tal hinten hinein. VN/JUN
Dabei geht es immer am Bach entlang. Rechts der Berg ist die Madrisella. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Dabei geht es immer am Bach entlang. Rechts der Berg ist die Madrisella. VN/JUN
Im Hintergrund die Madrisella. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Im Hintergrund die Madrisella. Oliver Ihring

Ab der Alpe Nova geht es weiter ins Tal hinein, die Madrisella liegt nun vor uns. Der Weg schlängelt sich stets am Gebirgsbach entlang, der sich am Ende des Tals in dem kleinen Saressee staut. Hier steht ein letzter Wegweiser, der uns nach links oben zum Wandfuß führt. Ab dem Schild ist der Pfad blau-weiß markiert und Steinmännle weisen den Weg.

Auch hier blüht einiges. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Auch hier blüht einiges. VN/JUN
Und los geht es mit dem Klettersteig. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Und los geht es mit dem Klettersteig. Oliver Ihring
Der Klettersteig weist viele natürliche Tritte auf.  Er ist durchgängig mit einem Seil versichert. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Der Klettersteig weist viele natürliche Tritte auf. Er ist durchgängig mit einem Seil versichert. Oliver Ihring
Mit zunehmender Länge wird der Klettersteig schwieriger. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Mit zunehmender Länge wird der Klettersteig schwieriger. Oliver Ihring
Hier wird es wieder etwas einfacher. Aber ausgesetzt bleibt der Klettersteig dennoch. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Hier wird es wieder etwas einfacher. Aber ausgesetzt bleibt der Klettersteig dennoch. Oliver Ihring
Hier hat man natürliche Tritte,<span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Hier hat man natürliche Tritte,Oliver Ihring
während es hier Eisenklammern als Hilfe gibt. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
während es hier Eisenklammern als Hilfe gibt. Oliver Ihring

Der 2018 erbaute Klettersteig ist mit der Schwierigkeit C/D angegeben und erfordert Ausdauer, da er mit einer Länge von 430 Höhenmetern und einer Zeit von zweieinhalb Stunden angegeben ist. Dafür präsentiert sich der Klettersteig in einer natürlichen Schönheit, denn die Erbauer des Klettersteigs haben mit eisernen Klammern gespart. So steigt man auf vielen vom Fels natürlich geformten Trittstufen empor. Zwischendurch hat man zwei Bänke, auf denen man sich ausruhen kann. Zum Schluss wird es noch einmal knackig, da man einen langen, steilen Pfeiler mit den Schwierigkeiten C bis C/D überwinden muss. Nach einer nochmals luftigen Querung gelangt man zum Ausstieg, von dem es aus nur noch zehn Minuten bis zum Gipfel der Madrisella sind.

Geschafft. Auf dem Weg zum Gipfel. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Geschafft. Auf dem Weg zum Gipfel. Oliver Ihring
Alleine auf der Madrisella. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Alleine auf der Madrisella. Oliver Ihring
Auf dem Normalweg ist die Madrisella unschwer zu erklimmen. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Auf dem Normalweg ist die Madrisella unschwer zu erklimmen. VN/JUN
An den kleinen Seen und Tümpeln gehen wir beim Abstieg vorbei. <span class="copyright">VN/JUN</span>
An den kleinen Seen und Tümpeln gehen wir beim Abstieg vorbei. VN/JUN
Aussicht auf das Verwallgebirge. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Aussicht auf das Verwallgebirge. VN/JUN
Jetzt geht es hinunter. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Jetzt geht es hinunter. Oliver Ihring

Von dort steigen wir ab, gehen an den kleinen Tümpeln und Seen vorbei und weiter über den breiten Bergrücken zur Versettla, deren Gipfel mit Steinmännle markiert ist. Um die Burg herum (Alternative ist hier ein einfacher Klettersteig (A/B) über den Berg) geht es zur Bergstation zurück. Einkehren kann man in der Nova Stoba. VN-JUN

Alle Seen auf einen Blick. Im Hintergrund der Stausee Kops. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Alle Seen auf einen Blick. Im Hintergrund der Stausee Kops. VN/JUN
Wandern in einer herrlichen Umgebung. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Wandern in einer herrlichen Umgebung. Oliver Ihring

Madrisella Klettersteig

Gehzeit 5 bis 6 Stunden

Kilometer 10

Höhenmeter 800

Einkehrmöglichkeiten Nova Stoba

Schwierigkeit Madrisella Klettersteig C/D, Ausdauer vonnöten, Burg Klettersteig A/B (leichter)

Spiegelung im See. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Spiegelung im See. VN/JUN
Über den Bergrücken geht es weiter zur Versettla. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Über den Bergrücken geht es weiter zur Versettla. VN/JUN
Auf diesem Höhenweg hat man immer eine herrliche Aussicht. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Auf diesem Höhenweg hat man immer eine herrliche Aussicht. Oliver Ihring
Es blüht und blüht. Hier gibt es viele Schmetterlinge. Sogar Schwalbenschwänze haben wir gesehen. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Es blüht und blüht. Hier gibt es viele Schmetterlinge. Sogar Schwalbenschwänze haben wir gesehen. VN/JUN
Das Garneratal. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Das Garneratal. VN/JUN
"Gipfelkreuz" der Versettla. <span class="copyright">VN/JUN</span>
"Gipfelkreuz" der Versettla. VN/JUN
Die Heimspitze. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Die Heimspitze. VN/JUN
Dieser See hat übrigens sehr schönes, klares, türkises Wasser. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Dieser See hat übrigens sehr schönes, klares, türkises Wasser. VN/JUN