Schifffahrt und Musik mit Botschaft

Vorarlberg / 19.07.2022 • 18:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bundespräsident Van der Bellen wird auch heuer wieder mit dem historischen Schaufelraddampfer Hohentwiel am Bodensee fahren.Philipp Steurer
Bundespräsident Van der Bellen wird auch heuer wieder mit dem historischen Schaufelraddampfer Hohentwiel am Bodensee fahren.Philipp Steurer

Van der Bellen erwarten abwechslungsreiche Tage.

Bregenz Drei Tage lang wird der Besuch von Bundespräsident Alexander Van der Bellen im Rahmen der 76. Bregenzer Festspiele dauern. Los geht es Mittwochfrüh mit der Begrüßung des Bundespräsidenten und seinem Schweizer Amtskollegen Ignazio Cassis mit militärischen Ehren am Platz der Wiener Symphoniker in Bregenz.

Ab 10.30 Uhr wird Van der Bellen mit Ehefrau Doris Schmidauer am Auftakt der Bregenzer Festspiele teilnehmen und die Eröffnungsrede halten. 1800 Gäste sind geladen, es moderiert Puppenspieler Nikolaus Habjan. Auf Wunsch Van der Bellens wird zum Abschluss die Europahymne „Ode an die Freude“ erklingen, um damit die Einigkeit Europas zu betonen. Es spielen die Wiener Symphoniker unter Leitung von Residenzdirigent Enrique Mazzola.

Mayer vertritt Kogler

Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) wird in diesem Jahr ebenfalls sprechen, sie vertritt Kulturminister und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), der aufgrund seiner Corona-Infektion pausieren muss. Am Abend geht es zur Premiere des Spiels auf dem See. In diesem Jahr steht „Madame Butterfly“ von Giacomo Puccini am Programm. Als Bühnenbild wird heuer auf einem riesigen, zerknüllten Blatt Papier gesungen.

Am Donnerstag gibt es zu Mittag erneut die Gelegenheit den Bundespräsidenten in Bregenz zu sehen. Er wird an einer Schifffahrt mit dem Raddampfer Hohentwiel teilnehmen. Die Fahrt mit dem historischen Dampfer ist bereits eine kleine Tradition. Am Abend gibt es wieder Hochkultur, und zwar zu Umberto Giordanos Oper „Sibirien“ im Festspielhaus in Bregenz.

Am Freitag wird als letzter öffentlicher Termin in Vorarlberg die Skulptur des Bildhauers Herbert Meusburger am Kornmarkt enthüllt. VN-JUS