Vorarlberg / 20.07.2022 • 17:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auch der zehn Monate alte Wendelin hat sich für die Festspieleröffnung in Schale geworfen. Er lässt sich im flotten Tigerbody den Brezel schmecken.
Auch der zehn Monate alte Wendelin hat sich für die Festspieleröffnung in Schale geworfen. Er lässt sich im flotten Tigerbody den Brezel schmecken.

Besu­cher nicht freuen. Den traditionelle Volksempfang mit kostenlosen Getränken und diversen Häppchen aus dem Glas sucht man dieses Mal vergeblich. „Der wurde aus Kostengründen von der Landesregierung abgesagt. Die offizielle Begründung war, um den Steuerzahler zu entlasten“, erzählt ein Mitarbeiter unter vorgehaltener Hand. Die Familie Kistler aus Grosswangen bei Luzern stört das wenig. Die fünf Schweizer haben auf ihrer Bodenseerundreise einen spontanen Stopp beim Festspielhaus eingelegt. „Flotte Leute in Bregenz. Wir waren jetzt eine Stunde da vorne auf dem Platz. Es ist gut, nette Leute“, resümiert Papa Kistler. Rund 1800 Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Politik und des öffentlichen Lebens sind zur Eröffnungsveranstaltung im Großen Saal geladen. Entsprechend groß ist das Polizeiaufgebot vor Ort. Beamte der Fahrradstreife, in Uniform und in Zivil, beobachten das Geschehen rund um das Festspielhaus mit Argusaugen. Selbst die Spürhunde der Polizei sind teilweise undercover unterwegs. Auf dem See patrouilliert die Seepolizei mit dem Boot. Abgesehen vom Pfeifkonzert bleibt es diesmal ruhig.

Die Eröffnung beginnt um 10.30 Uhr. Die Stimme der Festspiele, Dorit Wilhelm, sorgt dafür, dass niemand die Zeit vergisst. „Meine Damen und Herren, die Eröffnung der Festspiele beginnt in wenigen Minuten. Bitte nehmen Sie Ihre Plätze ein“, tönt es kurz vor Beginn über den Platz. Dann ist es so weit. Der Festspielsommer kann beginnen.

Die Vorarlberger Polizei wurden von deutschen und Schweizer Kollegen unterstützt.
Die Vorarlberger Polizei wurden von deutschen und Schweizer Kollegen unterstützt.
Nach dem Pfeifkonzert gab es für Bundespräsident Alexander Van der Bellen einen tierischen Schmatzer.
Nach dem Pfeifkonzert gab es für Bundespräsident Alexander Van der Bellen einen tierischen Schmatzer.