Exkursion in die Götzner Tagesbetreuung

Vorarlberg / 20.07.2022 • 16:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Exkursionsgruppe besuchte die Häuser der Generationen, welche ein großes Repertoire an Aktivierungsschachteln besitzen.  HDG/Klinger
Die Exkursionsgruppe besuchte die Häuser der Generationen, welche ein großes Repertoire an Aktivierungsschachteln besitzen. HDG/Klinger

Lehrgang „Seniorenbetreuung“ der AK besuchte Häuser der Generationen.

Götzis Im Rahmen des Lehrgangs „Seniorenbetreuung“ der AK Feldkirch für Mitarbeitende des Mobilen Hilfsdienst (MOHI), fand kürzlich eine Exkursion in die Tagesbetreuung der Häuser der Generationen in Götzis statt. Zu der Ausbildung gehört auch die sogenannte „10-Minuten-Aktivierung“, die von Ute Schmidt-Hackenberg entwickelt wurde. Die Methode gilt als Standard in der Betreuungsarbeit von alten Menschen und bewährt sich in den Häusern der Generationen bereits seit Jahren.

„10-Minuten-Aktivierung“

Die Grundlage dieser Methode ist der gezielte Einsatz von vertrauten Gegenständen aus der Vergangenheit älterer Menschen. Diese werden in „Aktivierungsschachteln“ gesammelt. Sinn und Ziel dabei ist, alle noch vorhandenen Langzeiterinnerungen zu aktivieren. Dabei eignen sich jegliche Themen für die Erstellung solcher Aktivierungsschachteln. Egal, ob das Thema Berufe, Jahreszeiten, Kochen und Backen, Werken, Garten oder etwa Wandern ist, dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt.

Die Häuser der Generationen besitzen eine umfassende Sammlung an Aktivierungsschachteln. So war es für die Teilnehmerinnen eine willkommene Ergänzung zum Lerninhalt. Die Exkursion wurde von der Referentin Doris Klinger organisiert, welche als langjährige Mitarbeiterin der Häuser der Generationen rund um das Thema Aktivierung jede Menge Erfahrung mitbringt.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.