Strache-Prozess: Das Urteil wird für Freitag erwartet

Vorarlberg / 26.07.2022 • 17:41 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Ex-Vizekanzler Strache muss sich wegen Bestechlichkeit verantworten.APA
Ex-Vizekanzler Strache muss sich wegen Bestechlichkeit verantworten.APA

Wien Im Prozess gegen den ehemaligen Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und den mitangeklagten Immobilienunternehmer Siegfried Stieglitz sind am Dienstag die Zeugenbefragungen abgeschlossen worden. Laut Anklage soll Strache Stieglitz für in mehrere Tranchen gestückelte Spenden an den FPÖ-nahen Verein “Austria in Motion” einen Aufsichtsratsposten in der Asfinag verschafft haben. Norbert Hofers (FPÖ) einstiger Kabinettschef als Infrastrukturminister unter Türkis-Blau, Rene Schimanek, lieferte etwa vage Einblicke, wie Aufsichtsratsbesetzungen zustande kamen. Eine entsprechende Liste mit Namen möglicher FPÖ-Kandidaten für Gremien in staatsnahen Unternehmen, auf der auch Stieglitz landete, soll Schimanek weitergegeben haben. Mit den Urteilen dürfte bei planmäßigem Verhandlungsverlauf am kommenden Freitag zu rechnen sein.